Projekte-Gastautoren Archive - ProCamera Blog - Turn your iPhone into a powerful digital camera https://procamera-app.com/de/blog/category/projekte-gastautoren/ ProCamera ist die iOS-App für Fotografie, Video und Foto-Nachbearbeitung auf Profi-Niveau! Fri, 29 Aug 2025 20:59:19 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.7.4 https://www.procamera-app.com/wp-content/uploads/2025/12/cropped-ProCamera_website_logo-icon_512x512-32x32.png Projekte-Gastautoren Archive - ProCamera Blog - Turn your iPhone into a powerful digital camera https://procamera-app.com/de/blog/category/projekte-gastautoren/ 32 32 Kunstwerke mit dem iPhone fotografieren https://procamera-app.com/de/blog/kunstwerke-mit-dem-iphone-fotografieren/ Fri, 29 Aug 2025 16:28:29 +0000 https://procamera-app.com/?p=63479 Der Beitrag Kunstwerke mit dem iPhone fotografieren erschien zuerst auf ProCamera Blog - Turn your iPhone into a powerful digital camera.

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Mit ProCamera vom Gemälde zum hochauflösenden Print

Mit dem Smartphone können aus Pigmenten Pixel werden – wie das geht, verrät uns Künstler und Designer Lance Hewison

Lance Hewison working in the studio

Lance Hewison ist ein amerikanisch-deutscher Künstler und Designer. Bekannt für seine stimmungsvollen Gemälde in Preußischblau, hat er vor Kurzem einen neuen Online-Shop eröffnet, in dem er hochauflösende Giclée-Drucke seiner Gemälde anbietet.

Da ihm kein voll ausgestattetes, professionelles Fotostudio zur Verfügung stand, griff Lance kurzerhand zu ProCamera, um seine Werke zu Hause mit dem iPhone, einer Graukarte und ein paar LED-Lampen abzulichten.

INTERVIEW

ProCamera: Es ist für uns immer eine Freude, ProCamera im praktischen Einsatz zu sehen – besonders dort, wo sich professionelle Fotografie und Kunst begegnen. Lance, erzähle uns doch von deiner neuen Bilderserie Into the Blue und wie ProCamera hier zu einem entscheidenden Werkzeug wurde.

Lance: Into the Blue ist eine Sammlung von Gemälden in Preußischblau. Sie ist inspiriert von klassischer, analoger Fotografie und dem Meer. Jedes Werk soll zeitlos und zugleich träumerisch wirken. Mit ProCamera und dem iPhone habe ich meine Gemälde anschließend „digitalisiert“ und biete sie nun in meinem Online-Shop als hochwertige Drucke an.

Lance painting in the studio

ProCamera: Was waren die Herausforderungen beim Abfotografieren deiner Kunstwerke?

Lance: Ganz klar Licht und Farbgenauigkeit. Meine Blautöne sollten weder stumpf noch zu warm wirken. Ich wollte die Farbigkeit und den Charakter meiner Gemälde so genau wie möglich reproduzieren. Ohne eigenes Fotostudio habe ich mit dem gearbeitet, was mir zur Verfügung stand: iPhone, Stativ, zwei LED-Panels und natürlich ProCamera.

Lance Photo Equipment

ProCamera: Wie hat dir ProCamera beim Ablichten der Kunstwerke geholfen?

Lance: Ich wollte nichts dem Zufall überlassen und brauchte volle Kontrolle über Belichtung und Weißabgleich. Weitere Vorteile von ProCamera waren die Aufnahme im RAW-Format, um auch in der Nachbearbeitung präzise arbeiten zu können, sowie die Möglichkeit der Farbkalibrierung anhand einer Graukarte.

ProCamera: Welche Tipps kannst du anderen Künstlerinnen und Künstlern geben, die ihre Werke selbst abfotografieren möchten?

Lance: Gerne, so bin ich vorgegangen:

  • Helles, aber diffuses Licht verwenden (LED Lampen mit Diffusor, alternativ Fensterlicht an einem bewölkten Tag)

  • Kamera möglichst parallel zum Kunstwerk ausrichten, um perspektivische Verzerrungen zu verhindern

  • Blitz vermeiden, um störende Reflexionen zu vermeiden

  • Manueller Weißabgleich für akkurate Farbwiedergabe (idealerweise mit Graukartenkalibrierung)

  • RAW-Dateiformat nutzen für maximale Kontrolle in der Nachbearbeitung

  • Mit stabilem Stativ Verwacklungen vermeiden

  • Fernauslöser (z.B. EarPods oder Bluetooth Headset) oder Selbstauslöser mit kurzer Verzögerung verwenden, um Verwacklungen durch das Antippen des Bildschirms zu vermeiden
  • Fotos gezielt nachbearbeiten bis sie dem Gemälde möglichst nahekommen. Ich passe v.a. Temperatur, Kontrast, Schwarztöne und Schärfe an.
Lance Studio Light Setup

Ein weiterer Praxis-Tipp ist, die bereits erwähnte Graukarte beim Fotografieren sichtbar direkt neben die Leinwand zu stellen. So erhält man in der Nachbearbeitung eine verlässliche Referenz. In Programmen wie Lightroom oder Photoshop genügt anschließend ein Klick mit dem Weißabgleichs-Werkzeug (Pipette) auf die Graukarte, um Farbtemperatur und Farbstich automatisch zu korrigieren. Dadurch lässt sich der zuvor manuell gesetzte Weißabgleich noch einmal gezielt überprüfen und feinjustieren – für eine konsistente und besonders akkurate Farbwiedergabe.

ProCamera: Muss bzw. soll das Foto ein exaktes Abbild des Kunstwerks werden?

Lance: Eine spannende Frage! Für hochwertige Drucke sind Genauigkeit und die richtige Aufbereitung entscheidend, dennoch betrachte ich die Fotografien auch als eigenständige Darstellungen meiner Werke. Sie müssen auf dem Bildschirm realistisch und einladend wirken – manchmal bedeutet das, den Kontrast leicht zu erhöhen, um die Wirkung wie unter Galerielicht einzufangen.

Vielen Dank, dass wir einen Einblick in deine aktuelle Serie und Arbeitsweise erhalten durften. Für alle, die sich ebenfalls von den Motiven begeistern ließen, gibt es ab sofort die Möglichkeit, das Wunschmotiv in der bevorzugten Ausführung unter www.lancehewison.com zu bestellen.

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iPhone Architekturfotografie in Miami Beach https://procamera-app.com/de/blog/iphone-architekturfotografie-in-miami-beach/ https://procamera-app.com/de/blog/iphone-architekturfotografie-in-miami-beach/#comments Fri, 16 Sep 2022 16:11:59 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=60573 Entdecken Sie die farbenfrohe Art Deco Architektur von Miami Beach. Die iPhone-Fotoserie ist entstanden mithilfe der "Automatischen Perspektivkorrektur" in ProCamera.

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Das farbenfrohe Art Déco Viertel von Miami Beach fotografiert mit dem iPhone

Fotograf Nicolai Boenig nimmt uns mit nach Florida zu dekorativer Architektur und bezaubernden Pastellfarben direkt vor der Küste Miamis.

Art Deco Gebäude in Miami Beach – fotografiert von Nicolai Boenig

Miami hat vielerorts den Ruf als Rentnerparadies und saisonalen Zufluchtsort für feierwütige Studenten und Promis. In den letzten Jahren gibt es allerdings intensive Bestrebungen, die gesamte Metropolregion Miami als facettenreiches kulturelles Zentrum im Süden der USA zu etablieren. Neben renommierten Galerien und großen Kulturveranstaltungen ist der denkmalgeschützte Art Déco Distrikt am South Beach einer der lokalen Schätze, die zum einzigartigen Charakter der Küstenregion beitragen.

Legendäres Hotel direkt am Ocean Drive in Miami Beach - fotografiert von Nicolai Boenig

F: Nicolai, wie hast Du diese Fotoserie entwickelt und welche Fotoausrüstung kam dabei zum Einsatz?

» Diese Bilderserie war keine Auftragsarbeit – genau genommen war sie nicht einmal geplant. Während eines kurzen Aufenthalts an der Küste war ich gerade auf dem Weg zum Strand, als ich mich verlor in den verspielten Fassaden und der bezaubernden Farbpalette des historischen Viertels. Die Ausrüstung? Ein iPhone 11 mit ProCamera, Flip-Flops und ein Strandtuch 😀

F: Hast Du ein persönliches Lieblingsbild aus dieser Serie?

» Wahrscheinlich das folgende Foto. Amerikaner würden es „Serendipity“ nennen, das ungeplante Finden von etwas Überraschendem. Einen glücklichen Zufallsfund. So kam ich zu dieser Szene, in der all die zarten Farbtöne so wunderbar miteinander harmonieren und es witzigerweise so wirkt, als nehme die Frau auf dem Poster das Auto ganz genau unter die Lupe.

Beim Bildaufbau der Szene finde ich außerdem spannend, dass das Gebäude aus all diesen geraden Linien besteht während das Auto quasi nur Rundungen besitzt. Mit dem dicken Pfeil auf der Straße wird der Blick des Betrachters direkt ins Bild geführt.

Art Deco Fassade in Miami Beach fotografiert von Nicolai Boenig
Hin und wieder findet man bei der Street Photography spannende, ungestellte Szenen wie diese – und dann freut man sich umso mehr, mit ProCamera eine professionelle Kamera dabei zu haben.

F: Wie hat Dir ProCamera dabei geholfen, diese architektonischen Reiseimpressionen festzuhalten?

» Die Automatische Perspektivkorrektur (APC) in ProCamera war eine große Hilfe. Damit konnte ich den geometrischen Charakter der verzierten Art Déco Fassaden bewusst hervorheben. Der folgende Bildvergleich zeigt deutlich, welchen Unterschied die Korrektur der perspektivischen Verzerrung macht:

Vergleichsbild: Stürzende Linien – Korrigierte Perspektive
Schnappschuss mit stürzenden Linien vs. korrigiertes Bild (gleiches iPhone-Objektiv, gleicher Abstand, gleicher Neigungswinkel)

Perspektivkorrektur – Nicht nur für Architekturfotografie

Immer wenn man die Kamera neigt, erhält man „stürzende Linien“ im Bild. Besonders in der Architekturfotografie versucht man diese perspektivische Verzerrung überlicherweise zu verhindern – denn ansonsten wirkt es, als würden die Gebäude auf den Fotos umkippen. Genau in diesen Situationen ist ProCameras Auto Perspektivkorrektur sehr praktisch. Durch den im iPhone verbauten Lagesensor und einen ausgeklügelten Mechanismus korrigiert die APC-Funktion stürzende Linien ganz automatisch und in Echtzeit.

Die ikonischen Pastellfarben am Ocean Drive in Miami fotografiert von Nicolai Boenig

Die innovative Auto Perspektivkorrektur ist Teil des optionalen „ProCamera Up“ Pakets. Mehr Informationen zu dieser Sammlung an exklusiven Erweiterungen finden Sie unter ProCamera App > Shop > ProCamera Up.

Im In-App Shop können Sie ganz unkompliziert eine 14-tägige Probezeit starten, um herauszufinden, wie Ihnen die Zusatzfunktionen gefallen. Falls Sie kurzzeitig Zugang benötigen, z.B. für einen Urlaub oder ein bestimmtes Fotoprojekt, können Sie die Funktionen auch nur für einen Monat freischalten. Seit Kurzem gibt es alternativ auch die Möglichkeit, die ProCamera Up Premiumfunktionen als Einmalkauf freizuschalten.

Miami Architekturfotografie aufgenommen mit ProCamera
Wenn Sie die Chance haben, bleiben sie bis in die Nacht, denn dann verwandeln sich die zarten Pastellfarben in leuchtendes Neon

Vielen Dank für diese tropische Fotoserie, Nicolai. Unsere Reiselust hast Du definitiv geweckt!

>> Mehr von Nicolais Fotografie finden Sie unter seinem @nicolaiboenig Instagram-Account.

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Als digitale Nomaden die Welt bereisen https://procamera-app.com/de/blog/als-digitale-nomaden-die-welt-bereisen/ Wed, 29 Sep 2021 15:29:31 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=59312 Wir haben Lindy und Roy aus dem ProCamera Kundenservice-Team über ihr Leben als digitale Nomaden befragt. Im Artikel berichten sie von ihrer Mobilfotografie und ihrem mobilen Arbeitsplatz.

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Arbeiten von unterwegs mit leichtem Gepäck

Die Zeiten ändern sich… und manchmal ist das eine richtig gute Sache

Working on the road with ProCamera

Für diesen Gastbeitrag zum Thema Reisen mit dem iPhone mussten wir nicht lange suchen. Wir fragten Lindy und Roy aus dem ProCamera Kundenservice-Team, ob sie uns etwas über ihr Leben als digitale Nomaden berichten könnten. Intern nennen wir das Paar gerne „ProCameras mobile Support-Truppe“, denn die meiste Zeit arbeiten sie von einem interessanten Reiseland aus. Heute beschreiben sie uns, wie sich ein mobiler Arbeitsplatz und die Mobilfotografie verbinden lassen.

Gehen wir etwas zurück in der Zeit: Vor acht Jahren wollten wir Peru bereisen. Auf einer viertägigen Wanderung auf den Machu Picchu konnte jeder von uns nur einen Tagesrucksack mit sich führen.

Einer der beiden Rucksäcke war bis oben hin gefüllt mit Fotoausrüstung: Kameras, Objektive, Aufsteckblitze und Akkus. Der zweite Rucksack beinhaltete unsere Kleidung, Hygieneartikel und etwas Verpflegung. Da liegt es auf der Hand, dass es wirklich keinen Spaß macht, so viel Equipment den Berg hinauf zu schleppen. Am ersten Tag geht es eigentlich noch, aber mit der Zeit werden Rücken und Schultern immer verspannter. Nach 21 Kilometern an Tag drei waren meine Unterarme ganz verkrampft vom stundenlangen Tragen der großen Kamera. Spätestens hier wurde uns bewusst, dass wir bei der Ausrüstung Gewicht einsparen müssen.

All the heavy gear before switching to lighter mobile photo gear

Erfreulicherweise gibt es heute gute Kamerasysteme, die nur ein Bruchteil von dem wiegen, was wir damals mit uns getragen haben (bei bessere Bildqualität!). Mittlerweile hat uns der technische Fortschritt noch kompaktere Kameras beschert, die wir sogar immer bei uns haben: Unsere iPhones! 

Wir sind die ersten, die zugeben, dass wir hin und wieder gerne mal faul sind und die großen Kameras zuhause lassen. Selbst wenn wir sie auf Reisen dabei haben, ist es uns manchmal zu riskant, sie stets mit uns zu führen. Da lassen wir sie mancherorts lieber im sicheren Hotel zurück. Natürlich treffen wir gerade dann auf die verrücktesten Motive. Zum Glück haben wir die iPhones immer dabei und mit ProCamera können wir weiterhin auf professionelle Kamerafunktionen zurückgreifen.

Heute reisen wir mit nur zwei Rucksäcken als Gepäck sogar um die Welt! Sie haben richtig gelesen, wir reisen teils monatelang nur mit Handgepäck. Neben Kleidung, Pflegeartikel und den üblichen Reiseutensilien, haben wir dann sogar noch eine Kamera, Objektive, eine GoPro und eine Drone dabei. Nicht übel, oder?

Auf Reisen verweilen wir eigentlich nie länger an einem Ort (außer, wenn es uns dort einfach zu gut geht…). Daher ist es für uns wichtig, alles schnell aus- und wieder einpacken zu können und einzelne Utensilien für spontane Ausflüge jederzeit griffbereit zu haben. Das Reduzieren des Reisegepäcks war ein Prozess über mehrere Jahre. Heute haben wir es uns quasi als Ziel gesetzt, nur das mitzunehmen, was wir unterwegs dringend benötigen. Selbstverständlich wächst das Gepäck jedes mal auf magische Weise, wenn wir wieder Umpacken…

Cloud-Speicher haben uns in den letzten Jahren auch gute Dienste geleistet. Wo wir früher noch zweifelhafte Internet Cafés aufsuchen, unsere neuen Aufnahmen auf CDs brennen und sie anschließend nach Hause schicken mussten, nutzen wir heute Cloud-basierte Dienste zur Datensicherung. Richtig entspannt waren wir damals dann erst, wenn wir von zuhause die Bestätigung erhalten haben, dass per Post alles heil angekommen ist.
Ehrlicherweise ist das Arbeiten mit einer Cloud von unterwegs aber auch nicht immer völlig problemlos. Vielerorts gibt es noch kein schnelles WLAN oder mobiles Internet für den Upload. Aber unsere persönlichen Erinnerungsfotos von dem bezaubernden (viel zu frühen) Sonnenuntergang, dem endlosen Spaziergang hin zur weltgrößten Palme oder der bizarren Radtour zum Unterschlupf auf dem Berggipfel, wollen wir keinesfalls verlieren.

Unsere Lieblingsaufnahmen markieren wir immer so schnell wie möglich und laden diese zuerst in die Cloud (ergänzend zum iCloud Backup des iPhones). Am Ende eines Tages findet man uns meistens im Hotelzimmer, wo wir Bilder auswählen, bearbeiten und für unseren Reise-Blog und Social Media Account vorbereiten. Als Regel wollen wir immer mindestens eine Kopie zur Sicherheit besitzen. Denn einmal mussten wir schmerzlich lernen: Ohne eine Sicherheitskopie sind auch die schönsten Aufnahmen nicht immer sicher.

Da durch die Pandemie an unbeschwertes Reisen nicht zu denken war, haben wir die Zeit für ein anderes persönliches Projekt genutzt: Unser eigenes, selbst ausgebautes Wohnmobil! Da wir so viel Zeit zuhause verbracht haben, konnten wir den Camper Van komplett nach unseren Vorstellungen ausstatten.

Camper Van on the road

Bereits in der Vergangenheit sind wir im Wohnmobil um die Welt gereits. Für uns gibt es nichts Schöneres, als an einem bezaubernden Ort aufzuwachen und den Tag mit Frühstück und gutem Kaffe gemeinsam zu beginnen. Nun waren wir sogar in der Lage, dieses „kleine Zuhause“, das uns diese Freude ermöglicht, ganz nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und einzurichten.

Wir sind beide sportlich und abenteuerlustig. Daher muss unser Wohnmobil eine Reihe an Anforderungen erfüllen: Es muss gemütlich und außerdem geräumig genug sein für unsere Kleidung, das übliche Reisegepäck, die Fotoausrüstung sowie zwei Fahrräder. Das alles wollen wir innerhalb des Vans verstauen, damit wir uns keine Sorgen machen müssen, ob alles noch da ist, wenn wir von einer langen Wanderung zurückkehren.

Neben dem Ausbau des Wohnmobils hat sich die aktuelle Situation auch als ideal herausgestellt, um ältere Aufnahmen zu sichten. Wir können definitiv bestätigen, dass die Vorfreude auf die nächste Reise danach nur noch größer ist!

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Ein Kunstwerk für das eigene Zuhause https://procamera-app.com/de/blog/ein-meisterwerk-fuer-das-eigene-zuhause/ https://procamera-app.com/de/blog/ein-meisterwerk-fuer-das-eigene-zuhause/#comments Fri, 01 Dec 2017 16:53:22 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=51144 Es muss nicht immer eine Fotografie das Ausgangsmaterial für einen Druck auf Leinwand sein. Wieso eigentlich nicht ein Kunstwerk von Weltrang?

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„Welche drei Motive wären Teil Ihrer ersten Bestellung?“ – Diese Frage stellten wir zum Start unserer neuen App „Picmentum“ dem bildenden Künstler und Kunsterzieher Lance Hewison. Mit seiner Antwort hat er uns doch überrascht…

„Für mich ist Picmentum mehr als eine App, mit der ich aus meinen digitalen Fotografien elegante Wandbilder machen kann. Wieso nicht über den Bereich der Fotografie hinausgehen?“

Dabei denke ich vor allem an hochwertige Reproduktionen historischer Kunstwerke. Das ist praktisch für all diejenigen, die gerade keine 450 Millionen US-Dollar auf der hohen Kante haben. Für diesen Betrag wurde in der Tat vor kurzer Zeit ein mutmaßlicher da Vinci versteigert. Ich möchte heute eine weitaus günstigere Idee vorstellen.

Zum Einstieg in das Projekt begann ich damit, das „Open Content Program“ des renommierten J. Paul Getty Trusts zu durchforsten. Im Sinne der Wissenschaft und Allgemeinbildung stellt die Initiative eine unglaubliche, stetig wachsende Sammlung an digitalen Bildressourcen zur freien Verfügung. Die Originalwerke sind Gemeingut und stehen als hochaufgelöste Bilddateien zum unentgeltlichen Download bereit.

Alle drei hier getesteten und vorgestellten Gemälde sind dem Getty-Archiv entnommen und wurden vor dem Druckauftrag in keiner Weise bearbeitet. Die gezeigten Produktfotos in diesem Beitrag wurden alle mit ProCamera aufgenommen und sollen auch einen Blick auf feine Details geben.

Die bedruckten Seitenränder der bestellten Leinwände sind sehr wichtig für einen realistischen Gesamteindruck. Bei Picmentum Leinwanddrucken ist stets der komplette Bildausschnitt auf der Vorderseite sichtbar; der äußere Motiv-Rand wird automatisch gespiegelt und setzt sich dadurch nahtlos auf den Seiten der Leinwand fort. So entsteht ein dreidimensionales Werk, ohne dass Bildinhalte von der Vorderseite weichen müssen.

Durch die Jahre bzw. Jahrhunderte der Spannung auf den Holzrahmen sind die Kantenverläufe der Originalleinwände etwas verschlissen. Diese Spuren sind auch auf den digitalen Reprofotografien eingefangen und damit ebenfalls auf den modernen Drucken sichtbar. Solche feinen und vor allem authentischen Details verstärken die optische Wirkung natürlich.

Sehen wir uns das Gemälde „An Old Man in Military Costume“ von Rembrandt genauer an. Forscher datieren das Werk auf das Jahr 1630, wonach Rembrandt zum Zeitpunkt der Fertigstellung gerade einmal 24 Jahre alt war.

Für den Download stehen verschiedene Dateigrößen zur Verfügung – die höchste Qualitätsstufe liefert eine 42.65 MB große Datei, mit einer beachtlichen Auflösung von 6525 x 8326 Pixel. Also mehr als genug, selbst für einen sehr großen Leinwanddruck. Falls verfügbar können Sie beim Download auch die mittlere Dateigröße wählen oder das Bild selbst verkleinern – das spart Ihnen etwas Zeit beim Hochladen im Zuge der Bestellung. Picmentum passt die Skala der Größeneinstellung automatisch an die jeweilige Auflösung des Bildes an, damit nur Maße gedruckt werden, für die das Ausgangsmaterial geeignet ist.

Ich entschied mich für dieses Bild, da es ziemlich dunkel und dennoch sehr detailreich ist. Es machte mich neugierig zu sehen, wie gut ein moderner Druck auf Leinwand diese sanften Abstufungen und winzigen Bildelemente wiedergeben kann. Beim Druck wählte ich die Originalmaße, um so nah wie möglich an der geschichtsträchtigen Vorlage zu bleiben. Wenn man bedenkt, wie dunkel das Ausgangsbild ist, ist das gedruckte Resultat wirklich gut. In den tiefsten Tönen werden nicht alle Einzelheiten des filigranen Originals auf der Leinwand wiedergegeben, und die Feder ist nicht so leuchtend – aber insgesamt bin ich wirklich zufrieden mit dem Druckergebnis (Update: Siehe Ergänzung am Ende des Beitrages)

Für das zweite Kunstwerk fiel meine Entscheidung auf „The Portal of Rouen Cathedral in Morning Light“ des französischen Impressionisten Claude Monet. Er stellte dieses Werk in mittlerem Alter im Jahre 1894 fertig. Das Original wurde auf eine Leinwand mit den Abmessungen 100,3 x 65,1 cm gemalt, daher sollte auch die Reproduktion auf eine Leinwand von einem Meter Größe gedruckt werden.

Beim Auspacken hat mich dieser Druck fast umgehauen: Die akkurate Farbwiedergabe und der unglaubliche Detailreichtum sind überwältigend. Monets üppige Impasto-Maltechnik verleiht seinen Werken eine plastische Qualität, die sich auch in diesem Druck wiederfindet.

Drittes und letztes Bild sollte Van Goghs gefeiertes Werk „Irises“ sein. Es entstand im Jahr 1889, nur fünf Jahre vor dem bereits gezeigten Monet. Für dieses Werk entschied ich mich aufgrund seiner kräftigen Farbpalette, für die Van Gogh so bekannt ist. Ich wollte wissen, wie gut sich diese Vielzahl an Grün- und Violett-Tönen in ein auf Leinwand gedrucktes Bild übertragen lasst. Wie bereits beim Werk von Monet hat mich das Ergebnis bereits beim Auspacken überzeugt. Wenn man mit dem Auge sehr nahe an die Leinwand herantritt, wird man feststellen können, dass es sich um einen Druck handelt – doch bereits mit ein wenig Abstand entsteht die wunderbare Illusion, vor einem echten Gemälde zu stehen. Das Original wird im Getty Museum in Los Angeles ausgestellt, aber auf diese Weise kann ich es auch privat genießen. Ich bin schon gespannt auf die Kommentare meiner Freunde, wenn ich sie das nächste Mal in mein Studio einlade…

Mein Fazit:

Der Anlass für diesen Test war sicherlich nicht, jemanden davon zu überzeugen, dass es sich bei den Drucken um originale, handgefertigte Gemälde handelt. Vielmehr wollte ich herausfinden, wie gut die großen High-Tech Druckmaschinen mit diesen herausfordernden historischen Vorlagen zurechtkommen.

Während meines Studiums an der Academy of Art in San Francisco mussten manchmal sogenannte „Master Studies“ angefertigt werden. Sinn dieser Aufgaben war es, durch möglichst exaktes Kopieren von Hand die Techniken alter Meister zu erkunden. Auch für diesen Einsatz kann ich mir die modernen Drucke sehr gut vorstellen. Selten ist es möglich, direkt am Originalwerk zu forschen – statt die Bilder dann nur am Computerbildschirm oder verkleinert in Büchern zu sehen, kann man so eine hochaufgelöste plastische Nachbildung in den eigenen Händen halten.

Den drei vorgestellten Gemälden konnte ich dadurch näher kommen als jemals zuvor. Auch nach einigen Tagen huscht mir ein Lächeln über das Gesicht, wenn meine Blicke wieder einmal an den Leinwänden verharren.

Update: Druckoptimierung (Februar 2018)

Heute erreichte mich die erfreuliche Nachricht, dass die Entwickler von Picmentum durch aufwendige Optimierung aller Schritte des Druckprozesses nun eine noch höhere Bildqualität für Leinwände bieten können. Vor allem in den dunklen Farben werden damit noch feinere Details wiedergegeben.
Überzeugt habe ich mich von den Verbesserungen anhand eines zweiten Leinwanddrucks des Rembrandt Gemäldes ausgehend von der gleichen Originaldatei. Besonders der Bart, die Hutfeder und die Künstler-Signatur werden im zweiten Bild sichtbar feiner aufgelöst, was insgesamt zu einer noch authentischeren Wirkung beiträgt. Bei der oben gezeigten Nahaufnahme bin ich mit der Kamera des iPhones so nah an das Bild herangetreten, dass man neben den Feinheiten in der Feder sogar die natürliche Leinwandstruktur erkennt. Durch die vielen winzigen Details im Bild entsteht der Eindruck vor einem echten Gemälde zu stehen.

Picmentum ist ab sofort kostenlos im deutschen App Store verfügbar.

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Der flüchtige Moment – Kreative Mobilfotografie mit Lance Hewison https://procamera-app.com/de/blog/der-fluechtige-moment-gastbeitrag/ https://procamera-app.com/de/blog/der-fluechtige-moment-gastbeitrag/#respond Mon, 20 Mar 2017 14:05:16 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=49695/ Für diesen Gastbeitrag haben wir den bildenden Künstler und Kunsterzieher Lance Hewison eingeladen, um mit ihm über kreative Mobilfotografie und Inspiration im Alltag zu sprechen. Begleiten Sie uns auf einen fotografischen Ausflug nach Heidelberg.

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Für diesen Gastbeitrag haben wir den bildenden Künstler und Kunsterzieher Lance Hewison eingeladen, um mit ihm über kreative Mobilfotografie und Inspiration im Alltag zu sprechen:

Auch als Fotograf ist es natürlich nicht immer einfach, beeindruckende und einzigartige Aufnahmen zu machen. Normalerweise sticht nur etwa eines aus hundert Bildern sofort aus der Masse heraus – und für mich persönlich ist das noch großzügig geschätzt…

Vor kurzem machte ich einen Ausflug in den Süden Deutschlands nach Heidelberg. Es war ein schöner, sonnig-milder Nachmittag im Januar. Mit einem Kaffee in der Hand schlenderte ich durch die Gassen und bewunderte die schöne Architektur und den besonderen Charme der Altstadt. Mein iPhone habe ich stets griffbereit, und so entschloss ich mich, mit Hilfe der App ProCamera einige Aufnahmen zu machen. So entstanden viele Fotos der bekannten Sehenswürdigkeiten. Doch obwohl die Details, die Schärfe und die generelle Aufnahmequalität dieser Bilder von Kirchen und historischen Plätzen mich vollauf zufrieden stellten, waren sie doch vorhersehbar, austauschbar und etwas inhaltslos. Ich hatte das Gefühl, dass jeder der Passanten neben mir die gleichen Fotos hätte machen können.

Die Alte Brücke ist eines der beliebtesten Touristenziele der Stadt, von wo aus täglich hunderte Besucher die wunderschöne Aussicht auf das Schloss und den Neckar genießen. Allein an diesem Nachmittag kurz vor Sonnenuntergang standen mindestens ein Dutzend Besucher entlang des Brückengeländers. Manche in Gruppen, manche alleine, und die meisten davon machten Selfies mit ausgestreckten Armen. Andere hatten sich mit ihren großen DSLR-Kameras und schweren Stativen in Stellung gebracht und bemühten sich sichtlich um den bestmöglichen Bildaufbau zwischen Fluss, Stadt und den sanften Hügeln im Hintergrund.
Als ich auf der Suche nach Inspiration die Brücke auf und ab ging, interessierte ich mich zunehmend für die Touristen und den Umstand, dass sie zu nahezu jeder Tageszeit integraler Bestandteil dieses Ortes sind. Trotzdem wollte ich beim Fotografieren nicht in die Privatsphäre der mir unbekannten Personen eindringen. Andererseits wollte ich sie auch nicht nach einem Foto fragen, denn ab diesem Zeitpunkt kann man für gewöhnlich keine völlig natürlichen Reaktionen und Emotionen mehr einfangen. Entweder erhält man ein gezwungenes Lächeln – oder einen finsteren Blick, falls derjenige auf keinen Fall fotografiert werden möchte. Durch reinen Zufall fielen mir ein paar winzige quadratische Spiegelstücke auf, die an einen der Laternenmasten auf der Brücke geklebt worden waren. Ich hatte nicht den blassesten Schimmer, wie die kleinen Spiegelchen dort hingekommen sind, war aber sofort fasziniert von den dadurch ermöglichten Perspektiven.

Aus purer Neugierde ging ich mit meiner iPhone-Kamera sehr nahe an eine der Spiegelscheiben heran. Im Automatik-Modus fokussierte die Kamera auf das nächstgelegene Objekt, den Spiegel selbst. Die Spiegelungen der Personen und der Umgebung im Hintergrund waren dadurch allerdings nicht fokussiert. Da ich es aber genau andersherum wollte, zog ich das kleine blaue Fokus-Rechteck auf eine Stelle im Spiegelbild. Dadurch verschwand der Umriss des Spiegels in der Unschärfe und mein eigentliches Motiv, die Menschen auf der Brücke, konnten scharf abgebildet werden. Bei warmer, tief stehender Nachmittagssonne und einem klaren Himmel erhielt ich sofort eine schöne Belichtung und ich passte die Helligkeit nur minimal per Wischgeste auf der EV-Skala ein. Durch Antippen des +/- Icons in der oberen Leiste wird die Skala zur Belichtungskorrektur ein- bzw. ausgeblendet. Die dunkle Farbe des Laternenmasts half mir beim Bildaufbau und fungierte bei einigen Aufnahmen als optischer Rahmen um mein jeweiliges Motiv. Die Wirkung der Farben und Formen in der Unschärfe, die das Gesamtbild zu einer Art Collage machten, wurde mir erst so richtig beim Fotografieren bewusst. Ohne einen Einblick in den speziellen Aufnahmeprozess wäre wohl kaum ein Betrachter der Bilder auf die sonderbaren kleinen Spiegel am Laternenmast gekommen. Ich mag diese Ungewissheit in einem Foto, wenn nicht sofort klar ist, was sich im Bild alles abspielt.

In einem nahegelegenen Café begann ich anschließend damit, meine Favoriten aus der Serie auszuwählen sowie Bilder zu löschen, bei denen ich mir sicher war, dass ich sie auch später nicht verwenden würde. Im Aufnahmen-Ordner in ProCamera konnte ich nach Aktivieren der Mehrfachauswahl gleich ganze Reihen an Fotos per Wischgeste auswählen und löschen. Im nächsten Schritt beschnitt ich die übrig gebliebenen Fotos, um den Bildaufbau individuell zu verfeinern und damit den Blick des Betrachters auf die interessantesten Elemente der Szene zu lenken. Beim Bearbeiten eines Fotos in ProCamera bleibt die Originalaufnahme stets erhalten, und es wird eine separate Datei mit den jeweiligen Änderungen gespeichert. Daher musste ich mir keine Gedanken darüber machen, ob ich zu einem späteren Zeitpunkt womöglich eine andere Art der Bearbeitung oder des Zuschnitts wählen möchte – ich kann jederzeit zur unangetasteten Originalaufnahme zurückkehren und eine neue Variante erstellen. Zur Bearbeitung der Serie wählte ich ProCameras „Kurven“-Werkzeug, um den Gesamtkontrast der einzelnen Bilder weiter zu steigern. Persönlich bevorzuge ich starke Kontraste mit tiefen, dunklen Schatten in meinen Bildern.

Als abschließenden Bearbeitungsschritt nutzte ich das „Farbtemperatur“-Werkzeug, um die Szene in etwas wärmere Farben zu tauchen, da der strahlend-blaue Himmel bereits für genügend kalte Töne sorgt. Ich genieße den Komfort, Aufnahmen zu erstellen, zu editieren und zu teilen ohne dazu an ein anderes Gerät oder in andere Anwendungen wechseln zu müssen.

Manchmal werde ich gefragt, wo ich meine Inspiration finde. Anstatt nach etwas Spezifischem zu suchen, versuche ich mir Zeit zu nehmen, um meine Umgebung bewusst wahrzunehmen. So kann man ganz natürlich Inspiration finden. Sie kommt einfach zu einem.

Hin und wieder nehme ich mir auch die Zeit ältere Aufnahmen durchzusehen und mich zu fragen, ob mich diese Aufnahmen in irgendeiner Weise berühren. Falls dies nicht der Fall ist, lösche ich sie – ganz nach dem Credo „weniger ist mehr“. Qualität ist mir wichtiger als die Quantität der Aufnahmen.

Das Unerwartete ist flüchtig und nicht immer leicht zu finden. Aber wenn ich die Umgebung mit Zeit und Ruhe wirklich auf mich wirken lasse, dann findet sich häufig ein kleines Detail oder eine bestimmte Perspektive, die dem Ganzen einen stärkeren künstlerischen Ausdruck verleiht. In meinen Augen ist es besser, 10 interessante Aufnahmen gemacht zu haben, auch wenn diese mitunter etwas ungewöhnlich sind, als mit 100 austauschbaren Fotos nach Hause zu gehen, die aussehen wie die ersten Ergebnisse einer Google-Suche. Ein gutes Bild ist natürlich nicht alleine abhängig vom Überraschungsmoment, aber es ist definitiv eine gute Zutat, um einem Bild das gewisse Etwas und eine persönliche Note zu verleihen.

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iPhone Landschaftsfotografie Tutorial (Video) https://procamera-app.com/de/blog/iphone-landschaftsfotografie-tutorial-video/ https://procamera-app.com/de/blog/iphone-landschaftsfotografie-tutorial-video/#respond Thu, 22 Dec 2016 12:30:25 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=49185/ Gast Tutorial Video mit Tipps zur Landschaftsfotografie und interessanten Einblicken in die ProCamera Funktionen, die für professionelle Reisefotografen besonders wichtig sind.

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Gast-Tutorial: ProCamera + RAW + Beboy

Wir freuen uns stets, wenn ProCamera weltweit eingesetzt wird, um professionelle Fotos und Videos aufzunehmen. Nicht anders war es, als der französische Fotograf Julien „Beboy“ Grondin uns kürzlich sein Landschaftsfotografie Video zeigte.


Das fertige Video kann mittlerweile kostenlos auf Youtube angesehen werden. Der Clip enthält eine ganze Reihe hilfreicher Tipps zur Landschaftsfotografie und bietet interessante Einblicke, welche Funktionen in ProCamera für ihn als Reisefotografen besonders wichtig sind. Natürlich ist auch die neu hinzugekommene Aufnahme von Fotos im RAW-Format eine bedeutende Erweiterung, um hochwertige, profesionelle Landschaftsfotografien aufzunehmen.

Das Video ist in französischer Sprache und enthält englische Untertitel.

Mehr zu Beboys Fotografien und Tutorials erfahren Sie auf seiner Webseite: http://www.beboyphoto.com.

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Im Fokus – Leitfaden zum Fokussieren in ProCamera https://procamera-app.com/de/blog/focus-on-focus-quick-guide-to-independent-focus/ https://procamera-app.com/de/blog/focus-on-focus-quick-guide-to-independent-focus/#respond Wed, 04 Nov 2015 13:59:21 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=38568 Wenn man in der Lage ist Fokus und Belichtung losgelöst voneinander festzulegen, kann man Fotografien wirklich gestalten. Durch das selbstständige Festlegen, welcher Bildbereich am schärfsten und wie hell oder dunkel die Aufnahme sein soll, ergeben sich enorme kreative Gestaltungsmöglichkeiten.

Der Beitrag Im Fokus – Leitfaden zum Fokussieren in ProCamera erschien zuerst auf ProCamera Blog - Turn your iPhone into a powerful digital camera.

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Beach Jump Lewisoverexposed_01

Wir freuen uns sehr Nicki Fitz-Gerald als Gastautorin auf unserem Blog begrüßen zu dürfen. Sie ist die Gründerin von iPhoneographyCentral.com und beschäftigt sich seit einigen Jahren intensiv mit der Smartphone Fotografie. Heute wird sie neben einigen sehr schönen persönlichen Aufnahmen die Grundlagen des unabhängigen Fokussierens erläutern.

 


 

 

Seitdem ich im Jahr 2009 meine Leidenschaft für die iPhone Fotografie entdeckt habe, begleitet mich die App ProCamera auf diesem spannenden Weg. In der damaligen Zeit bot die Kamera-App von Apple kaum mehr als einen Auslöser. Wenn man, so wie ich, aus dem Bereich der Spiegelreflexkameras kommt, möchte man wahrscheinlich deutlich mehr Kontrolle und Eingriffsmöglichkeiten – auch auf dem Smartphone. ProCamera bietet mir dies in Form von vielen großartigen Funktionen und leichter Bedienbarkeit.

Fokus und Belichtung sperren

Die Möglichkeit den Fokus unabhängig von der Belichtung einzustellen war damals zweifellos einer meiner Hauptgründe für die Wahl von ProCamera. Erst wenn man in der Lage ist Fokus und Belichtung losgelöst voneinander festzulegen, kann man Fotografien wirklich gestalten. Durch das selbstständige Festlegen, welcher Bildbereich am schärfsten und wie hell oder dunkel die Aufnahme sein soll, ergeben sich enorme kreative Gestaltungsmöglichkeiten. So kann beispielsweise das Messen und Sperren der Belichtung in einem sehr hellen Teil des Bildes dazu genutzt werden, eine Person im Vordergrund als Silhouette darzustellen.

silhouette beach

In diesem Artikel konzentriere ich mich auf das Fokussieren unabhängig von der Belichtungsmessung, was seit einiger Zeit durch ProCameras großartigen manuellen Fokus noch erweitert wurde. Bei 99 Prozent meiner Aufnahmen nutze ich das unabhängige fokussieren, denn es gibt mir die Kontrolle darüber, welcher Bildteil am schärfsten (in den meisten Fällen der Hauptgegenstand des Bildes) und welche Bildteile außerhalb des Schärfebereichs liegen. In der traditionellen Fotografie bezeichnet man dies als „geringe Schärfentiefe“ – mit dem Smartphone kann dies in erster Linie durch einen geringen Abstand zum Motiv erzeugt werden.

flower_focus_landscape

Hier sieht man das blaue Fokus-Rechteck in ProCamera. Durch Antippen und Verschieben kannst du die Stelle im Bild auswählen, die am schärfsten abgebildet werden soll.

 

Wie funktioniert die unabhängige Fokus- und Belichtungseinstellung in ProCamera?

Beim ersten Öffnen von ProCamera wird automatisch fokussiert und eine der Situation entsprechende Belichtung ausgewählt. Dabei setzt die Automatik den Fokus im Bereich der Bildmitte und nimmt dort auch die Belichtungsmessung vor.

Focus & Exposure reticles open_bkgrnd copyFocus & Exposure reticles black_bkgrnd

Mit Hilfe des Fokusrechtecks kannst du sehr gut mit der Schärfe spielen. Durch die Unschärfe im Hintergrund wird der Blick des Betrachters auf die sehr scharf abgebildete Blüte im Vordergrund gelenkt. Fokusrechteck und Belichtungskreis werden zu Beginn zusammen dargestellt – sie können jedoch auch unabhängig voneinander verschoben werden, was dir noch mehr Kontrolle bei der Aufnahme gibt.

Das blaue Fadenkreuz ist das Fokusrechteck, mit dem die Stelle im Bild ausgewählt werden kann, an der das Bild am schärfsten wird. Der gelbe Kreis ist der Belichtungskreis, mit dem die Stelle ausgewählt werden kann, an der die Belichtungsmessung stattfinden soll. Zusammengefasst bedeutet dies, dass man direkt nach dem Öffnen der App bereits ein sehr gut eingestelltes Foto erhält – jedoch Fokus und Belichtung jederzeit unabhängig voneinander anpassbar sind.

flower_focus_landscape

 

Freies Fokussieren

Durch das automatische Fokussieren im Bereich der Bildmitte erhält man direkt nach dem Start der App ein fokussiertes Vorschaubild. Was aber, wenn mein Hauptmotiv außerhalb der Mitte lieg – so wie beispielsweise die gelben Blüten im nächsten Bild? Genau in solchen Situationen kommt ProCameras fortschrittliche Fokus- und Belichtungseinstellung zum Tragen. So intelligent ProCameras Automatik auch ist, kann sie natürlich nicht deine Gedanken lesen. Durch einfaches Verschieben teilst du der Kamera blitzschnell mit, worauf fokussiert und wo die Belichtung gemessen werden soll.

Focus & Exposure flower reticle

Der automatische Fokus stellt sich auf den Bereich der Bildmitte ein, wodurch das eigentliche Hauptmotiv im Vordergrund (die gelben Blüten), unscharf dargestellt wird.

Kontrolliere worauf scharfgestellt wird

Um die Blüten im Vordergrund scharfzustellen, braucht man nur das blaue Fokusrechteck dorthin zu verschieben. Da die Belichtung bereits sehr gut eingestellt ist, ist es in dieser Situation nicht notwendig den Belichtungskreis ebenfalls zu verschieben.

auto focus on foreground2_landscape

Nun liegt der Fokus nicht mehr in der Bildmitte, sondern auf der Blüte, wodurch diese scharf dargestellt wird und der Hintergrund eine angenehme Unschärfe erhält.


Am schnellsten und besten kann die Kamera auf Stellen fokussieren, die deutliche Kanten und Texturen aufweisen. Sobald auf die von dir gewünschte Stelle scharfgestellt ist kannst du durch Antippen und kurzem Halten des blauen Rechtecks den Fokus sperren. Angezeigt wird der gesperrte Fokus durch ein kleines blaues Schloss-Symbol innerhalb des Rechtecks. Solange der Fokus gesperrt ist, findet keine neue Fokussierung mehr statt – auch nicht, wenn du das Smartphone bewegst oder sich etwas am Motiv ändert.

Manuelles Fokussieren

In seltenen Situationen ist es manchmal schwierig den Fokus exakt zu setzen. Zum Beispiel wenn sich dein Motiv schnell bewegt, sich nicht abhebt von der Umgebung oder sehr klein ist. In solchen Fällen ist das manuelle Fokussieren in ProCamera äußerst hilfreich.

Focus Recticle ProCamera drips on petals

Das manuelle Fokussieren ist beispielsweise eine große Hilfe beim Fotografieren kleiner Wassertropfen. Im anschließenden Clip wird das manuelle Fokussieren kurz demonstriert.
drips close up_small

Der manuelle Fokus ist standardmäßig ausgeschaltet, kann aber jederzeit über Einstellungen > Fokus und Belichtung > Manueller Fokus aktiviert werden:

ManuellerFokus_ProCamera_Screenshot

Bei Aufnahmen wie der nachfolgenden, bei der Wassertropfen auf einer Glasscheibe fotografiert werden, ist der manuelle Fokus enorm hilfreich. Man fokussiert manuell auf die Tropfen und der Hintergrund wird unscharf – mit dem Autofokus ist das in manchen Situationen nicht ganz einfach. Wie im oben abgebildeten Einstellungstext zum manuellen Fokus beschrieben, muss zuerst der Fokus gesperrt werden und danach kann durch Auf- und Abwärtsstreichen der Fokus eingestellt werden (Feinabstimmung durch Rechts-Links-Streichgeste möglich). Die Situation mit der Glasscheibe soll nur als Beispiel dienen, also lass dich davon nicht abhalten den manuellen Fokus auch bei anderen Gelegenheiten einzusetzen.

Focus Reticle indoors

Drops on glass

Einige meiner Lieblingsaufnahmen

Ich lebe nur ein paar Minuten von Weymouths wunderschönem Strand entfernt und diese Gegend wurde in den vergangenen Jahren zur Quelle anhaltender Inspiration für mich und meine Fotografie. Man muss nie lange auf eine spannende Fotosituation warten. Hier möchte ich euch abschließend noch eine kleine Auswahl meiner liebsten Aufnahmen am und um den Strand von Weymouth herum zeigen.

PATROL

Die großen Schriftzüge, die Symmetrie und die satten Farben haben mich auf dieses Motiv aufmerksam gemacht. Für die Aufnahme habe ich mich dann hingekniet und das iPhone für mehr Stabilität auf den Kieselsteinen abgestützt. Um auf die Lücke zwischen den Booten scharfzustellen nutzte ich den unabhängigen Fokus in ProCamera. Nachdem ich den Fokus an dieser Stelle gesperrt hatte, musste ich nur noch warten bis jemand in der kleinen Lücke erscheint. Als der Jogger auftauchte brauchte ich nur noch abzudrücken. Die sanfte Unschärfe im Vordergrund hilft dabei den Blick des Betrachters auf das weiter im Hintergrund gelegene Hauptmotiv zu lenken.

 

Dave and Shirley, Punch and Judy by Nicki Fitz-Gerald

Die Kombination aus Kasperletheater und traditioneller Strandszenerie ergaben für mich eine spannende „Bühne“. Danach musste ich nur noch warten, bis die Figuren die Bühne betraten – mein Glückstag!

Beach_woman&Dog

Bei diesem Bild hatte ich bereits vorher den Fokus und die Belichtung gesperrt. Da abzusehen war wo die Passanten vorbeilaufen würden, war es kein Problem den Fokus bereits vorher einzustellen. Da mir die Stimmung mit der reduzierten Helligkeit und dem dadurch deutlich hervortretenden Schattenspiel sehr gut gefiel, war ich mit der gesperrten Belichtung ebenfalls auf der sicheren Seite. Bei einer erneuten Belichtungsmessung im Bereich des Gesichts der Passantin oder auch der Bildmitte, wäre die Aufnahme deutlich heller geworden, mit überbelichteten Bereichen im Hintergrund und ohne den interessanten Schattenwurf.

 

 

overexposed_01

Im Zusammenspiel mit der Fokuskontrolle nutze ich häufig auch die erweiterten Einstellungsmöglichkeiten in ProCamera, wie etwa Belichtung und Weißabgleich. Beim Foto oben wurde mithilfe der manuellen Belichtungskorrektur bewusst überbelichtet und danach die Sättigung der Aufnahme über einen der exzellenten Fotofilter in ProCamera so angepasst, dass die Farben förmlich leuchten.

 

Beach Jump Lewis

Lewis, mein Sohn im Jugendalter, ist sehr energiegeladen und liebt es Salti am Strand zu springen. Dazu nutzt er einen zur Hälfte im Sand vergrabenen Gymnastikball, um noch höher springen zu können. Bei der „Action“-Fotografie ist es schwierig exakt zu fokussieren, da sich alles sehr schnell bewegt. Wenn man weiß in welchem Abstand von der Kamera sich gleich etwas abspielt, kann man den Fokus bereits vorher auf diese Stelle setzen und sperren. In diesem Fall konnte ich auf die Stelle direkt vor dem Ball fokussieren – falls dies einmal nicht so einfach möglich sein sollte, kann man die Person auch bitten sich vor der Aufnahme kurz an die entscheidende Position zu stellen.

Im Jahr 2012 waren Weymouth & Portland Austragungsorte der Olympischen Sommerspiele. Die olympischen Ringe sind aus dem bekannten Portland-Kalkstein gehauen und stehen seitdem an einem Aussichtspunkt mit Blick auf den schönen Chesil Beach, der sich von Portland bis Weymouth erstreckt.
Zufälligerweise war ich mit meinem Sohn in der Gegend als die Sonne unterging. Bei den folgenden zwei Screenshots wird deutlich, wie stark die Helligkeit den Charakter einer Aufnahme beeinflusst.

Seaside_01a

Bei dieser Aufnahme schob ich den Belichtungskreis auf einen helleren Bildteil um zu verhindern, dass helle Stellen überbelichtet werden, d.h. dass dort nur noch weiße Flächen und keine Zeichnung mehr vorhanden sind.

Seaside_01b

Bei dieser sehr hellen Aufnahme habe ich die manuelle Belichtungskorrektur genutzt (+3.0 EV), um bewusst eine überbelichtete Vergleichsaufnahme zu erstellen. Die Belichtungskorrektur in ProCamera ist sehr einfach zu benutzen und mit der Skala können sowohl positive (aufhellen) als auch negative (abdunkeln) Werte eingestellt werden. Die Skala wird per Wischgeste bedient und ein-/ausgeblendet wird sie über die „EV“-Schaltfläche am oberen Bildrand (bzw. links, wenn das iPhone waagerecht gehalten wird).

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48 Stunden in Neukölln mit ProCamera https://procamera-app.com/de/blog/48-stunden-in-neukolln-mit-procamera/ Tue, 11 Aug 2015 13:01:00 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=38224 Nur mit meinem iPhone und der App ProCamera bewaffnet verließ ich mein Apartment bei Sonnenschein. Beim Verlassen der Neuköllner U-Bahn-Station 20 Minuten später, hatten sich bereits bedrohliche Wolken am Himmel gebildet. Kurz bevor ich die Ausstellung im Tempelhofer Feld zu Fuß erreicht hatte...

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48 Stunden Neukölln ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung, bei der die besondere Kultur und künstlerische Vielfalt Berlins gefeiert wird. Dieses Jahr war bereits die 17. Saison des Festivals und alles stand unter dem Motto „S.O.S. – Kunst rettet Welt“. Über 1500 Künstler aus aller Welt haben dieses Jahr daran teilgenommen. Als Neuankömmling in Berlin hatte ich das Festival zuvor noch nie besucht und war neugierig herauszufinden, was es dort alles zu entdecken gibt. Nur mit meinem iPhone und der App ProCamera bewaffnet verließ ich mein Apartment bei Sonnenschein. Beim Verlassen der Neuköllner U-Bahn-Station 20 Minuten später, hatten sich bereits bedrohliche Wolken am Himmel gebildet. Kurz bevor ich die Ausstellung im Tempelhofer Feld zu Fuß erreicht hatte, begann es heftig zu donnern und stark zu regnen. Innerhalb von Minuten war ich durchnässt, aber ich konnte einen kleinen Unterschlupf finden, um nach kurzer Pause die Dokumentation meines Tages fortzusetzen.

The storm clouds rolling in. hewison_48_14Stürmisches Wetter bietet die Gelegenheit zu tollen Aufnahmen! Glücklicherweise bestand die Ausstellung, die ich mir dort ansehen wollte, aus einem riesigen aufblasbaren Rettungsboot – eine willkommene Gelegenheit um im Trockenen zu verweilen. Das Ausstellungsstück nannte sich „LIVEBOAT – CHAPTER 5“ und stammt aus der Feder der Berliner Künstlergruppe „Plastique Fantastique“. Die Arbeit setzt sich auseinander mit der schlimmen Situation, in der sich Immigranten befinden, die auf der Suche nach einem neuen Leben in der Fremde ihre Heimat hinter sich lassen. Im Inneren des Werkes hörte man die Stimme eines Mannes, der seine erschütternden Erfahrungen von dem langen Weg von Syrien nach Deutschland schilderte.

hewison_48_1

Taking shelter inside the exhibit!Die Ausstellung wird zum Zufluchtsort! Mit ProCamera konnte ich unglaublich gut auf die spontanen Situationen eingehen. Da mir all die Funktionen jederzeit auf dem iPhone zur Verfügung stehen, brauchte ich keine schwere Ausrüstung mit mir herumzuschleppen. Trotzdem konnte ich professionelle Ergebnisse erzielen, die ich auch gerne öffentlich zeige. Jedes der folgenden Bilder wurde mit der HDR Funktion in ProCamera erstellt. Da die 3 Einzelbilder beim Fotografieren mit vividHDR blitzschnell hintereinander aufgenommen werden, muss ich mir keine Sorgen um das sogenannte Ghosting machen (so bezeichnet man „Geisterbilder“, beispielsweise ein Saum oder eine Doppelungen bei Objekten in Bewegung). Um zu sehen wie gut ProCamera im HDR-Modus mit diesen schwierigen Situation (sowohl durch die Motivbewegung als auch die besonderen Lichtverhältnisse) umgehen kann, habe ich absichtlich immer wieder Menschen in Bewegung fotografiert.

ProCamera HDR does a wonderful job at capturing texture. I like the contrast of the plastic sheet with raindrops against the Berlin landscape. Der HDR-Modus in ProCamera erzielt tolle Resultate. Sehr gut gefällt mir die Textur und Kontrast der Kunststofffolie mit den Regentropfen vor dem Berliner Hintergrund.

Moments after the rainstorm. Der Sturm zieht vorüber. Für die Nachbearbeitung der Aufnahmen nutzte ich eine Kombination aus ProCameras Werkzeugen. Bei einigen Aufnahmen nutze ich die Funktionen „Farbtemperatur“ und „Sättigung“. Da ich die Fotos möglichst naturgetreu belassen wollte und sie die Situation so widerspiegeln sollten, wie ich sie an dem Tag wahrgenommen habe, habe ich sehr dezente Änderungen am Bild vorgenommen. Um die Texturen noch besser herauszuarbeiten, habe ich die Aufnahmen anschließend noch etwas geschärft. Nicht trotz, sondern wegen des Regens konnte ich einige besondere Aufnahmen von diesem Tag mit nach Hause nehmen.
Kurze Zeit nachdem ich diesen Beitrag fertiggestellt habe, kamen durch das große Sommer-Update von ProCamera weitere, ganz neue Bearbeitungswerkzeuge (wie z.B. das Kurven-Werkzeug) hinzu. Schon jetzt freue ich mich darauf, sie beim nächsten Streifzug durch die Stadt auszuprobieren!

hewison_48_16Selbst unter schwierigen Lichtbedingungen konnte ich dank der HDR-Technik eine ganze Menge Texturen und kleiner Bilddetails festhalten.

hewison_48_5Dank HDR-Aufnahme konnten sowohl Details in den dunklen Steinen als auch im hellen Himmel eingefangen werden.

hewison_48_3Die Textur der Steinplatte lässt sich beinahe fühlen.


hewison_48_11Man musste einfach immer den S.O.S. Grafiken folgen

hewison_48_15Selbst bei wenig Licht kann weiter fotografiert werden.

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