Stories Archive - ProCamera Blog - Turn your iPhone into a powerful digital camera https://procamera-app.com/de/blog/category/stories-de/ ProCamera ist die iOS-App für Fotografie, Video und Foto-Nachbearbeitung auf Profi-Niveau! Fri, 29 Aug 2025 20:59:19 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.7.4 https://www.procamera-app.com/wp-content/uploads/2025/12/cropped-ProCamera_website_logo-icon_512x512-32x32.png Stories Archive - ProCamera Blog - Turn your iPhone into a powerful digital camera https://procamera-app.com/de/blog/category/stories-de/ 32 32 Kunstwerke mit dem iPhone fotografieren https://procamera-app.com/de/blog/kunstwerke-mit-dem-iphone-fotografieren/ Fri, 29 Aug 2025 16:28:29 +0000 https://procamera-app.com/?p=63479 Der Beitrag Kunstwerke mit dem iPhone fotografieren erschien zuerst auf ProCamera Blog - Turn your iPhone into a powerful digital camera.

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Mit ProCamera vom Gemälde zum hochauflösenden Print

Mit dem Smartphone können aus Pigmenten Pixel werden – wie das geht, verrät uns Künstler und Designer Lance Hewison

Lance Hewison working in the studio

Lance Hewison ist ein amerikanisch-deutscher Künstler und Designer. Bekannt für seine stimmungsvollen Gemälde in Preußischblau, hat er vor Kurzem einen neuen Online-Shop eröffnet, in dem er hochauflösende Giclée-Drucke seiner Gemälde anbietet.

Da ihm kein voll ausgestattetes, professionelles Fotostudio zur Verfügung stand, griff Lance kurzerhand zu ProCamera, um seine Werke zu Hause mit dem iPhone, einer Graukarte und ein paar LED-Lampen abzulichten.

INTERVIEW

ProCamera: Es ist für uns immer eine Freude, ProCamera im praktischen Einsatz zu sehen – besonders dort, wo sich professionelle Fotografie und Kunst begegnen. Lance, erzähle uns doch von deiner neuen Bilderserie Into the Blue und wie ProCamera hier zu einem entscheidenden Werkzeug wurde.

Lance: Into the Blue ist eine Sammlung von Gemälden in Preußischblau. Sie ist inspiriert von klassischer, analoger Fotografie und dem Meer. Jedes Werk soll zeitlos und zugleich träumerisch wirken. Mit ProCamera und dem iPhone habe ich meine Gemälde anschließend „digitalisiert“ und biete sie nun in meinem Online-Shop als hochwertige Drucke an.

Lance painting in the studio

ProCamera: Was waren die Herausforderungen beim Abfotografieren deiner Kunstwerke?

Lance: Ganz klar Licht und Farbgenauigkeit. Meine Blautöne sollten weder stumpf noch zu warm wirken. Ich wollte die Farbigkeit und den Charakter meiner Gemälde so genau wie möglich reproduzieren. Ohne eigenes Fotostudio habe ich mit dem gearbeitet, was mir zur Verfügung stand: iPhone, Stativ, zwei LED-Panels und natürlich ProCamera.

Lance Photo Equipment

ProCamera: Wie hat dir ProCamera beim Ablichten der Kunstwerke geholfen?

Lance: Ich wollte nichts dem Zufall überlassen und brauchte volle Kontrolle über Belichtung und Weißabgleich. Weitere Vorteile von ProCamera waren die Aufnahme im RAW-Format, um auch in der Nachbearbeitung präzise arbeiten zu können, sowie die Möglichkeit der Farbkalibrierung anhand einer Graukarte.

ProCamera: Welche Tipps kannst du anderen Künstlerinnen und Künstlern geben, die ihre Werke selbst abfotografieren möchten?

Lance: Gerne, so bin ich vorgegangen:

  • Helles, aber diffuses Licht verwenden (LED Lampen mit Diffusor, alternativ Fensterlicht an einem bewölkten Tag)

  • Kamera möglichst parallel zum Kunstwerk ausrichten, um perspektivische Verzerrungen zu verhindern

  • Blitz vermeiden, um störende Reflexionen zu vermeiden

  • Manueller Weißabgleich für akkurate Farbwiedergabe (idealerweise mit Graukartenkalibrierung)

  • RAW-Dateiformat nutzen für maximale Kontrolle in der Nachbearbeitung

  • Mit stabilem Stativ Verwacklungen vermeiden

  • Fernauslöser (z.B. EarPods oder Bluetooth Headset) oder Selbstauslöser mit kurzer Verzögerung verwenden, um Verwacklungen durch das Antippen des Bildschirms zu vermeiden
  • Fotos gezielt nachbearbeiten bis sie dem Gemälde möglichst nahekommen. Ich passe v.a. Temperatur, Kontrast, Schwarztöne und Schärfe an.
Lance Studio Light Setup

Ein weiterer Praxis-Tipp ist, die bereits erwähnte Graukarte beim Fotografieren sichtbar direkt neben die Leinwand zu stellen. So erhält man in der Nachbearbeitung eine verlässliche Referenz. In Programmen wie Lightroom oder Photoshop genügt anschließend ein Klick mit dem Weißabgleichs-Werkzeug (Pipette) auf die Graukarte, um Farbtemperatur und Farbstich automatisch zu korrigieren. Dadurch lässt sich der zuvor manuell gesetzte Weißabgleich noch einmal gezielt überprüfen und feinjustieren – für eine konsistente und besonders akkurate Farbwiedergabe.

ProCamera: Muss bzw. soll das Foto ein exaktes Abbild des Kunstwerks werden?

Lance: Eine spannende Frage! Für hochwertige Drucke sind Genauigkeit und die richtige Aufbereitung entscheidend, dennoch betrachte ich die Fotografien auch als eigenständige Darstellungen meiner Werke. Sie müssen auf dem Bildschirm realistisch und einladend wirken – manchmal bedeutet das, den Kontrast leicht zu erhöhen, um die Wirkung wie unter Galerielicht einzufangen.

Vielen Dank, dass wir einen Einblick in deine aktuelle Serie und Arbeitsweise erhalten durften. Für alle, die sich ebenfalls von den Motiven begeistern ließen, gibt es ab sofort die Möglichkeit, das Wunschmotiv in der bevorzugten Ausführung unter www.lancehewison.com zu bestellen.

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RAW trifft KI: Wo Technologie auf Kreativität trifft https://procamera-app.com/de/blog/raw-ai-wo-technologie-auf-kreativitaet-trifft/ Fri, 31 May 2024 15:12:57 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=61718 Uns interessiert die Schnittstelle von Technologie und Kreativität, dort wo Kunst die Fotografie bereichert. Kombiniert man RAW Fotos mit KI-Werkzeugen, ergeben sich beeindruckende Synergien für ein ganz neues Level an Bildqualität in der mobilen Fotografie.

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RAW + KI beflügelt die mobile Fotografie

Im ProCamera Team interessieren wir uns vor allem für die Schnittstellen von Technologie und Kreativität. Die mächtige Kombination von RAW-Fotografie und KI-Werkzeugen zeigt uns, wie diese Synergie ein neues Maß an Bildqualität und Brillanz in der mobilen Fotografie ermöglicht.

Peacock photo captures with ProCamera

Rückblick: Die Vorteile des RAW-Formats auf dem iPhone

Als wir vor vielen Jahren die RAW-Fotografie auf dem iPhone einführten, war dies ein echter Durchbruch. Auch heute bietet dieses Dateiformat noch immer immense Flexibilität und Bildinformationen. Das klassische (Bayer) RAW-Format erfasst Bilder in ihrer reinsten Form.

Während wir auch das moderne ProRAW-Dateiformat in ProCamera integriert haben, das bereits während der Aufnahme eine ausgefeilte Verarbeitung anwendet, konzentriert sich dieser Artikel auf das klassische, unverarbeitete RAW-Format. Bei ProRAW findet „computational photography“ bereits während der Aufnahme statt, bei klassischen RAW-Dateien kann KI nachträglich rechnergestützte Verbesserungen vornehmen. (PS: Mehr zu ProRAW erfahren Sie übrigens im kostenfreien ProCamera eBook)

RAW photo formats in ProCamera

RAW-Bilder mit KI verbessern: Ein ganz neuer Ansatz

Verschiedene Tests mit KI-unterstützter Bearbeitung haben uns einen neuen Ansatz zur Bildoptimierung gezeigt. KI-Tools bieten beispiellose Möglichkeiten, RAW-Bilder zu verfeinern und zu verbessern. Die hier gezeigten Verbesserungen basieren auf Werkzeugen mit maschinellen Lerntechniken („machine learning“), die vorhandene BildInhalte herausarbeiten, anstatt fiktive Elemente zu generieren. Die Integration moderner KI-Tools in den Arbeitsprozess ermöglicht es, über die traditionelle Bearbeitung hinauszugehen und Bilder zu gestalten, die sowohl authentisch als auch verbessert sind.

AI enhanced photo for more detail and texture

Dieses Foto, das wir mit Rapid Fire auf einem iPhone 14 Pro in der grellen Mittagssonne aufgenommen haben, sah zunächst nicht spektakulär aus – aber nach dem Experimentieren mit KI-Tools waren wir erstaunt, welch Potenzial in der Aufnahme eigentlich steckte.

RAW + KI = Leistungsfähige Symbiose

Haben Sie schon einmal versucht, ein Foto intensiv zu bearbeiten, das vorher bereits stark verarbeitet wurde? In vielerlei Hinsicht ist es, als würde man versuchen, ein zerknittertes Stück Papier zu glätten. RAW-Dateien bieten im Unterschied dazu einen neutralen Ausgangspunkt, der reich an Bildinformationen ist und sich hervorragend für KI-Verbesserungen eignet. Diese Kombination befähigt uns heutzutage, noch bemerkenswertere Endergebnisse zu erzielen.

Ausblick: RAW in Zukunft noch besser dank KI

Die Zukunft der Fotografie ist vielversprechend dank der Symbiose aus RAW- und KI-Technologien. Dank der fortschreitenden Entwicklung werden die Möglichkeiten, Details aus RAW-Dateien herauszuarbeiten, weiter wachsen – nicht nur bei brandneuen Fotos, die mit den neuesten Kameras aufgenommen wurden, sondern auch bei älteren RAW-Dateien (Rauschverhalten, Details, Schärfe,…). Ihr eigenes Archiv an RAW-Bildern reift sehr wahrscheinlich wie ein guter Wein! Die Fotografie bietet ganz neue Möglichkeiten, die die Grenzen der visuellen Darstellung erweitern werden.

Fotografie muss menschlich, authentisch und kreativ bleiben

Während die hier diskutierten Technologien bemerkenswerte Verbesserungen bieten, sind sie nicht dazu gedacht, die Kamera, den Fotografen oder die Authentizität der Fotografie zu ersetzen. Ganz im Gegenteil: Wir möchten unsere Nutzer ermutigen, weiterhin authentische Momente festzuhalten und die Welt durch das Objektiv zu erkunden. Neuartige Technologien und Werkzeuge sollen in unseren Augen den kreativen Prozess ergänzen und verbessern, sodass Sie das Beste aus jedem Foto herausholen können.

Offen sein für Innovationen

ProCamera lädt Profis und Enthusiasten ein, die Möglichkeiten beim Kombinieren von RAW und KI zu testen. Probieren Sie es aus, schalten Sie in ProCamera auf das RAW-Format um und experimentieren Sie mit verschiedenen KI-Bearbeitungstools, um das volle Potenzial Ihrer Bilder zu entdecken. Diese Erkundung könnte Ihre Fotografie neu definieren…

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iPhone Architekturfotografie in Miami Beach https://procamera-app.com/de/blog/iphone-architekturfotografie-in-miami-beach/ https://procamera-app.com/de/blog/iphone-architekturfotografie-in-miami-beach/#comments Fri, 16 Sep 2022 16:11:59 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=60573 Entdecken Sie die farbenfrohe Art Deco Architektur von Miami Beach. Die iPhone-Fotoserie ist entstanden mithilfe der "Automatischen Perspektivkorrektur" in ProCamera.

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Das farbenfrohe Art Déco Viertel von Miami Beach fotografiert mit dem iPhone

Fotograf Nicolai Boenig nimmt uns mit nach Florida zu dekorativer Architektur und bezaubernden Pastellfarben direkt vor der Küste Miamis.

Art Deco Gebäude in Miami Beach – fotografiert von Nicolai Boenig

Miami hat vielerorts den Ruf als Rentnerparadies und saisonalen Zufluchtsort für feierwütige Studenten und Promis. In den letzten Jahren gibt es allerdings intensive Bestrebungen, die gesamte Metropolregion Miami als facettenreiches kulturelles Zentrum im Süden der USA zu etablieren. Neben renommierten Galerien und großen Kulturveranstaltungen ist der denkmalgeschützte Art Déco Distrikt am South Beach einer der lokalen Schätze, die zum einzigartigen Charakter der Küstenregion beitragen.

Legendäres Hotel direkt am Ocean Drive in Miami Beach - fotografiert von Nicolai Boenig

F: Nicolai, wie hast Du diese Fotoserie entwickelt und welche Fotoausrüstung kam dabei zum Einsatz?

» Diese Bilderserie war keine Auftragsarbeit – genau genommen war sie nicht einmal geplant. Während eines kurzen Aufenthalts an der Küste war ich gerade auf dem Weg zum Strand, als ich mich verlor in den verspielten Fassaden und der bezaubernden Farbpalette des historischen Viertels. Die Ausrüstung? Ein iPhone 11 mit ProCamera, Flip-Flops und ein Strandtuch 😀

F: Hast Du ein persönliches Lieblingsbild aus dieser Serie?

» Wahrscheinlich das folgende Foto. Amerikaner würden es „Serendipity“ nennen, das ungeplante Finden von etwas Überraschendem. Einen glücklichen Zufallsfund. So kam ich zu dieser Szene, in der all die zarten Farbtöne so wunderbar miteinander harmonieren und es witzigerweise so wirkt, als nehme die Frau auf dem Poster das Auto ganz genau unter die Lupe.

Beim Bildaufbau der Szene finde ich außerdem spannend, dass das Gebäude aus all diesen geraden Linien besteht während das Auto quasi nur Rundungen besitzt. Mit dem dicken Pfeil auf der Straße wird der Blick des Betrachters direkt ins Bild geführt.

Art Deco Fassade in Miami Beach fotografiert von Nicolai Boenig
Hin und wieder findet man bei der Street Photography spannende, ungestellte Szenen wie diese – und dann freut man sich umso mehr, mit ProCamera eine professionelle Kamera dabei zu haben.

F: Wie hat Dir ProCamera dabei geholfen, diese architektonischen Reiseimpressionen festzuhalten?

» Die Automatische Perspektivkorrektur (APC) in ProCamera war eine große Hilfe. Damit konnte ich den geometrischen Charakter der verzierten Art Déco Fassaden bewusst hervorheben. Der folgende Bildvergleich zeigt deutlich, welchen Unterschied die Korrektur der perspektivischen Verzerrung macht:

Vergleichsbild: Stürzende Linien – Korrigierte Perspektive
Schnappschuss mit stürzenden Linien vs. korrigiertes Bild (gleiches iPhone-Objektiv, gleicher Abstand, gleicher Neigungswinkel)

Perspektivkorrektur – Nicht nur für Architekturfotografie

Immer wenn man die Kamera neigt, erhält man „stürzende Linien“ im Bild. Besonders in der Architekturfotografie versucht man diese perspektivische Verzerrung überlicherweise zu verhindern – denn ansonsten wirkt es, als würden die Gebäude auf den Fotos umkippen. Genau in diesen Situationen ist ProCameras Auto Perspektivkorrektur sehr praktisch. Durch den im iPhone verbauten Lagesensor und einen ausgeklügelten Mechanismus korrigiert die APC-Funktion stürzende Linien ganz automatisch und in Echtzeit.

Die ikonischen Pastellfarben am Ocean Drive in Miami fotografiert von Nicolai Boenig

Die innovative Auto Perspektivkorrektur ist Teil des optionalen „ProCamera Up“ Pakets. Mehr Informationen zu dieser Sammlung an exklusiven Erweiterungen finden Sie unter ProCamera App > Shop > ProCamera Up.

Im In-App Shop können Sie ganz unkompliziert eine 14-tägige Probezeit starten, um herauszufinden, wie Ihnen die Zusatzfunktionen gefallen. Falls Sie kurzzeitig Zugang benötigen, z.B. für einen Urlaub oder ein bestimmtes Fotoprojekt, können Sie die Funktionen auch nur für einen Monat freischalten. Seit Kurzem gibt es alternativ auch die Möglichkeit, die ProCamera Up Premiumfunktionen als Einmalkauf freizuschalten.

Miami Architekturfotografie aufgenommen mit ProCamera
Wenn Sie die Chance haben, bleiben sie bis in die Nacht, denn dann verwandeln sich die zarten Pastellfarben in leuchtendes Neon

Vielen Dank für diese tropische Fotoserie, Nicolai. Unsere Reiselust hast Du definitiv geweckt!

>> Mehr von Nicolais Fotografie finden Sie unter seinem @nicolaiboenig Instagram-Account.

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Als digitale Nomaden die Welt bereisen https://procamera-app.com/de/blog/als-digitale-nomaden-die-welt-bereisen/ Wed, 29 Sep 2021 15:29:31 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=59312 Wir haben Lindy und Roy aus dem ProCamera Kundenservice-Team über ihr Leben als digitale Nomaden befragt. Im Artikel berichten sie von ihrer Mobilfotografie und ihrem mobilen Arbeitsplatz.

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Arbeiten von unterwegs mit leichtem Gepäck

Die Zeiten ändern sich… und manchmal ist das eine richtig gute Sache

Working on the road with ProCamera

Für diesen Gastbeitrag zum Thema Reisen mit dem iPhone mussten wir nicht lange suchen. Wir fragten Lindy und Roy aus dem ProCamera Kundenservice-Team, ob sie uns etwas über ihr Leben als digitale Nomaden berichten könnten. Intern nennen wir das Paar gerne „ProCameras mobile Support-Truppe“, denn die meiste Zeit arbeiten sie von einem interessanten Reiseland aus. Heute beschreiben sie uns, wie sich ein mobiler Arbeitsplatz und die Mobilfotografie verbinden lassen.

Gehen wir etwas zurück in der Zeit: Vor acht Jahren wollten wir Peru bereisen. Auf einer viertägigen Wanderung auf den Machu Picchu konnte jeder von uns nur einen Tagesrucksack mit sich führen.

Einer der beiden Rucksäcke war bis oben hin gefüllt mit Fotoausrüstung: Kameras, Objektive, Aufsteckblitze und Akkus. Der zweite Rucksack beinhaltete unsere Kleidung, Hygieneartikel und etwas Verpflegung. Da liegt es auf der Hand, dass es wirklich keinen Spaß macht, so viel Equipment den Berg hinauf zu schleppen. Am ersten Tag geht es eigentlich noch, aber mit der Zeit werden Rücken und Schultern immer verspannter. Nach 21 Kilometern an Tag drei waren meine Unterarme ganz verkrampft vom stundenlangen Tragen der großen Kamera. Spätestens hier wurde uns bewusst, dass wir bei der Ausrüstung Gewicht einsparen müssen.

All the heavy gear before switching to lighter mobile photo gear

Erfreulicherweise gibt es heute gute Kamerasysteme, die nur ein Bruchteil von dem wiegen, was wir damals mit uns getragen haben (bei bessere Bildqualität!). Mittlerweile hat uns der technische Fortschritt noch kompaktere Kameras beschert, die wir sogar immer bei uns haben: Unsere iPhones! 

Wir sind die ersten, die zugeben, dass wir hin und wieder gerne mal faul sind und die großen Kameras zuhause lassen. Selbst wenn wir sie auf Reisen dabei haben, ist es uns manchmal zu riskant, sie stets mit uns zu führen. Da lassen wir sie mancherorts lieber im sicheren Hotel zurück. Natürlich treffen wir gerade dann auf die verrücktesten Motive. Zum Glück haben wir die iPhones immer dabei und mit ProCamera können wir weiterhin auf professionelle Kamerafunktionen zurückgreifen.

Heute reisen wir mit nur zwei Rucksäcken als Gepäck sogar um die Welt! Sie haben richtig gelesen, wir reisen teils monatelang nur mit Handgepäck. Neben Kleidung, Pflegeartikel und den üblichen Reiseutensilien, haben wir dann sogar noch eine Kamera, Objektive, eine GoPro und eine Drone dabei. Nicht übel, oder?

Auf Reisen verweilen wir eigentlich nie länger an einem Ort (außer, wenn es uns dort einfach zu gut geht…). Daher ist es für uns wichtig, alles schnell aus- und wieder einpacken zu können und einzelne Utensilien für spontane Ausflüge jederzeit griffbereit zu haben. Das Reduzieren des Reisegepäcks war ein Prozess über mehrere Jahre. Heute haben wir es uns quasi als Ziel gesetzt, nur das mitzunehmen, was wir unterwegs dringend benötigen. Selbstverständlich wächst das Gepäck jedes mal auf magische Weise, wenn wir wieder Umpacken…

Cloud-Speicher haben uns in den letzten Jahren auch gute Dienste geleistet. Wo wir früher noch zweifelhafte Internet Cafés aufsuchen, unsere neuen Aufnahmen auf CDs brennen und sie anschließend nach Hause schicken mussten, nutzen wir heute Cloud-basierte Dienste zur Datensicherung. Richtig entspannt waren wir damals dann erst, wenn wir von zuhause die Bestätigung erhalten haben, dass per Post alles heil angekommen ist.
Ehrlicherweise ist das Arbeiten mit einer Cloud von unterwegs aber auch nicht immer völlig problemlos. Vielerorts gibt es noch kein schnelles WLAN oder mobiles Internet für den Upload. Aber unsere persönlichen Erinnerungsfotos von dem bezaubernden (viel zu frühen) Sonnenuntergang, dem endlosen Spaziergang hin zur weltgrößten Palme oder der bizarren Radtour zum Unterschlupf auf dem Berggipfel, wollen wir keinesfalls verlieren.

Unsere Lieblingsaufnahmen markieren wir immer so schnell wie möglich und laden diese zuerst in die Cloud (ergänzend zum iCloud Backup des iPhones). Am Ende eines Tages findet man uns meistens im Hotelzimmer, wo wir Bilder auswählen, bearbeiten und für unseren Reise-Blog und Social Media Account vorbereiten. Als Regel wollen wir immer mindestens eine Kopie zur Sicherheit besitzen. Denn einmal mussten wir schmerzlich lernen: Ohne eine Sicherheitskopie sind auch die schönsten Aufnahmen nicht immer sicher.

Da durch die Pandemie an unbeschwertes Reisen nicht zu denken war, haben wir die Zeit für ein anderes persönliches Projekt genutzt: Unser eigenes, selbst ausgebautes Wohnmobil! Da wir so viel Zeit zuhause verbracht haben, konnten wir den Camper Van komplett nach unseren Vorstellungen ausstatten.

Camper Van on the road

Bereits in der Vergangenheit sind wir im Wohnmobil um die Welt gereits. Für uns gibt es nichts Schöneres, als an einem bezaubernden Ort aufzuwachen und den Tag mit Frühstück und gutem Kaffe gemeinsam zu beginnen. Nun waren wir sogar in der Lage, dieses „kleine Zuhause“, das uns diese Freude ermöglicht, ganz nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und einzurichten.

Wir sind beide sportlich und abenteuerlustig. Daher muss unser Wohnmobil eine Reihe an Anforderungen erfüllen: Es muss gemütlich und außerdem geräumig genug sein für unsere Kleidung, das übliche Reisegepäck, die Fotoausrüstung sowie zwei Fahrräder. Das alles wollen wir innerhalb des Vans verstauen, damit wir uns keine Sorgen machen müssen, ob alles noch da ist, wenn wir von einer langen Wanderung zurückkehren.

Neben dem Ausbau des Wohnmobils hat sich die aktuelle Situation auch als ideal herausgestellt, um ältere Aufnahmen zu sichten. Wir können definitiv bestätigen, dass die Vorfreude auf die nächste Reise danach nur noch größer ist!

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iPhone 12 Pro & iPhone 12 Pro Max – Ein erster Eindruck https://procamera-app.com/de/blog/iphone-12-pro-ein-erster-eindruck/ Sat, 24 Oct 2020 09:33:50 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=57255 Heute wurde das iPhone 12 Pro veröffentlicht und wir sind damit auf die Straßen, um Testfotos aufzunehmen. ProCamera auf einem brandneuen iPhone zu testen ist immer spannend – und die neuen Geräte haben nicht enttäuscht!

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Heute wurde das iPhone 12 Pro veröffentlicht und wir sind auch bei Wind und Wetter auf die Straßen, um erste Testfotos aufzunehmen

ProCamera auf einem brandneuen iPhone zu testen ist immer spannend – und dieses Jahr hat uns die neue Apple Kamera bereits nach wenigen Minuten überzeugt!

DESIGN & ERGONOMIE

Optisch ist das neue Design geprägt von den eleganten, glatten Gehäuskanten. Wie „neu“ diese Formgebung letztlich ist, darüber lässt sich diskutierten, denn manch einer findet sich schnell zurückversetzt in die Zeiten des iPhone 4 und iPhone 5. Aber wie dem auch sei, das neue iPhone fühlt sich gut an, liegt griffig und überraschend kompakt in der Hand. Die Verarbeitungsqualität mit der Kombination aus extrem gehärtetem Glas und Edelstahl ist in gewohnt hoher Apple-Qualität.

Randnotiz: Falls Sie jegliche Art von Klemme nutzen, um Ihr iPhone auf einem Stativ zu befestigen, werden sich die abgeflachten Gehäusekanten auch als sehr nützlich erweisen.

Update: Im zweiten Teil des Artikels finden Sie ab sofort den Test des iPhone 12 Pro Max.

PROBEFAHRT: ERSTE TESTFOTOS

Obwohl es ein kalter, grauer und verregneter Oktobertag war, wollten wir trotzdem gleich heute mit dem iPhone nach draußen gehen. Wir finden, man bekommt nur dann ein richtiges Gefühl für eine neue Kamera, wenn man sie auch in alltäglichen Situationen einsetzt. Als Vergleichsgerät hatten wir das iPhone 11 aus dem letzten Jahr mit dabei und konnten schnell einige spürbare Unterschiede feststellen:

ProCamera iPhone 12 Pro Ultra Wide Lens - Leaves
Aufnahmen mit dem Ultraweitwinkel (0.5x Objektiv) sind merklich brillanter

a) VERBESSERTES ULTRAWEITWINKEL-OBJEKTIV

Die mit dem Ultraweitwinkel-Objektiv (0.5x) des iPhone 12 Pro aufgenommene Fotos sind schärfer und vor allem um einiges detailreicher. Die Vergrößerung des kleinen Bildbereichs zeigt den Sprung in der Auflösungsleistung sehr deutlich. Die nominale Pixel-Auflösung blieb auch beim Ultraweitwinkel unverändert bei 12MP. Das Laub und die Äste des Baums sowie die Gerüststreben dahinter werden deutlich klarer dargestellt mit der neuen Kamera.

b) GRÖSSERE BLENDE FÜR 1X OBJEKTIV

Auf dem Papier sieht der Schritt von f/1.8 zu f/1.6 nicht sonderlich groß aus. In der Praxis erlaubt die größere Blendenöffnung allerdings, dass bei jeder einzelnen Aufnahme mehr Licht auf den Sensor fällt. Für die Kameraeinstellungen bedeutet das, dass für eine vergleichbare Helligkeit im Bild eine kürzere Belichtungszeit und/oder ein niedrigerer ISO-Wert genutzt werden kann. Das wiederum minimiert das Risiko von Verwacklungen und sorgt für noch weniger Rauschen im Bild.

Eine größere Blende bei gleicher Brennweite ist auch immer verbunden mit einer Reduzierung der Schärfentiefe. Wenn Sie mit den neuen Geräten ein Objekt sehr nahe fokussieren, wird die optisch erzeugte Unschärfe im Hintergrund des Bildes noch deutlicher. Für diejenigen, die ein noch ausgeprägteres Bokeh möchten – auch bei Motiven, die nicht ganz nah vor der Linse sind – bieten wir natürlich auch für alle diesjährigen Geräte den kostenlosen Porträt-Modus an, der die gewünschte Unschärfe softwareseitig erzeugt…

Die große f/1.6 Blende des Weitwinkelobjektivs erzeugt bei Nahaufnahmen einen schönen Schärfe-Unschärfe-Verlauf

b) BEEINDRUCKENDE AUFNAHMEN BEI WENIG LICHT

Beim Fotografieren mit dem Stativ und wenig Umgebungslicht haben uns alle drei Objektive des 12 Pro schnell überzeugt. Die Aufnahmen sind auch bei hohen ISO-Werten nahezu rauschfrei und dennoch bleiben selbst feine Bilddetails gut erkennbar.

Vergleichsfoto mit Stativ: Das neue iPhone 12 Pro bewältigt Aufnahmen mit sehr hohem ISO-Wert großartig

WAS KOMMT ALS NÄCHSTES?

  • Intern werden wir viele weiterführende Tests durchführen, um ein fundiertes Verständnis für die neue Kamera, die neuen Objektivsysteme und Sensoren zu bekommen.
  • Für alle Nutzer, die bereits stolze Besitzer eines neuen iPhones sind, haben wir bereits heute ein ProCamera Update eingereicht (v14.0.2), das so schnell wie möglich veröffentlicht werden wird. Mit dieser Version werden die neuen Geräte offiziell unterstützt.
  • Mit Blick auf die nächsten Wochen sind wir natürlich schon gespannt auf das bald erscheinende iPhone 12 Pro Max (größerer Sensor + 2.5x Tele-Objektiv) und das vielversprechende Apple ProRAW Aufnahmeverfahren.

Es sind großartige Zeiten für iPhone Fotografie! Daher können wir Ihnen nur empfehlen, regelmäßig unseren Blog zu besuchen, um stets die neuesten Informationen zum iPhone und der ProCamera Entwicklung zu erhalten.

UPDATE: DAS iPHONE 12 PRO MAX IST ANGEKOMMEN

The new iPhone 12 line up
Die neuen Geräte im Größenvergleich: iPhone 12 mini, iPhone 12, iPhone 12 Pro, iPhone 12 Pro Max

Beim iPhone 12 Pro Max dreht sich alles um Superlative: Größerer Kamerasensor, größerer Bildschirm, größere Batterie

Vielleicht kann unser Vergleichsfoto mit allen neuen iPhone Modellen einen guten Eindruck geben von den gewachsenen Abmessungen des Pro Max. Mit 160,8 x 78,1 mm und einem Gewicht von 228 g ist es ist das größte jemals produzierte iPhone. Das standard iPhone 12 wiegt zum Vergleich nur 165 g. Dadurch, dass das 12 Pro Max so flach (Gehäusetiefe) ist wie seine kleineren Geschwister, wirkt es dennoch elegant und nicht zu klobig.

EIN iPHONE MIT 6.7″ DISPLAY (≙17 cm)

Es ist immer schön einen größeren Kamerasensor, eine größere Akkukapazität und einen größeren Bildschirm zu haben – vor allem wenn es sich um ein super Retina XDR Display handelt – aber wie bewährt sich ein deutlich größeres Smartphone im Alltag? Diese Frage wird sicherlich sehr unterschiedlich beantwortet. Am besten ist es das „größte iPhone aller Zeiten“ einmal selbst in die Hand zu nehmen, um einen eigenen Eindruck zu bekommen. Je nach Hose, kann sich das Einstecken des Pro Max in die Hosentasche als kompliziert erweisen und eine Zweihandbedienung wird für viele Nutzer damit im alltäglichen Gebrauch notwendig.

12 PRO MAX KAMERASYSTEM

ProCamera on an iPhone 12 Pro Max
Der Aufnahmebildschirm des iPhone 12 Pro Max mit neuem 2.5x Zoom für das Teleobjektiv

Konzentrieren wir uns nun aber auf das eigentliche Herzstück – das neuentwickelte Kamerasystem:

  • Die Tele-Kamera bietet nun 2.5x optischen Zoom
  • Die Weitwinkel-Kamera nutzt einen 47% größeren Sensor
  • Neuartige Bildstabilisierung durch Sensor-Shift-Technologie: Verwackelungen wird durch blitzschnelle Bewegungen des Sensors, statt der bisherigen Linsenpositionierung, entgegengewirkt

TELEOBJEKTIV (2.5x)

iPhone 12 Pro Max Lenses Optical Zoom
Eine Position, drei Blickwinkel: Die Dreifachkamera bietet ein breites Spektrum an optischen Vergrößerungen

Die Brennweite der Tele-Kamera liegt nun bei umgerechnet ca. 64 mm (Kleinbildäquivalent) bzw. einem optischen Zoom von 2.5x. Das ist vor allem für Nutzer interessant, die gerne einzelne Teilbereiche des Motivs fotografisch einfangen, und dafür bisher auf den digitalen Zoom bzw. das nachträgliche Zuschneiden des Fotos zurückgreifen mussten. Auch die 2.5x Tele-Aufnahmen liefern die gewohnten 12 MP Auflösung. Bei einer längeren Brennweite ist besonders darauf zu achten, die Kamera beim Fotografieren so ruhig wie möglich zu halten, denn kleine Kamerabewegungen machen sich stärker bemerkbar. Die neuartige 2.5x Telelinse nutzt eine fixe Blende von f/2.2 (Vgl. f/2.0 bei der 2x Linse des iPhone 12 Pro), wodurch die Kamera noch ein klein wenig anfälliger ist für Verwackelungen.

WEITWINKELONJEKTIV (1x)

ProCamera Test Photo iPhone 12 Pro Max
Trotz hohem Helligkeitsunterschied im Motiv gibt es keine ausgebrannten, weißen Stellen im Himmel

Wie bereits erwähnt, bietet das größere Gehäuse des 12 Pro Max Platz für einen 47% größeren Sensor für das 1x Weitwinkelobjektiv. Dadurch, dass die gewohnte Auflösung von 12 MP auch beim größeren Sensor beibehalten wurde, sind „größere Pixel“ im Einsatz. Mehr Licht für den Sensor bedeutet, dass ein Signal mit mehr Informationen und weniger Bildrauschen aufgezeichnet wird.

Bei unseren ersten Testaufnahmen im Mittagslicht gab es wenig erkennbare Unterschiede im Vergleich zu Bildern des ebenfalls exzellenten iPhone 12 Pro. Das hat uns zuerst etwas verwundert, doch mit untergehender Sonne wurden dann Unterschiede sichtbar. Als die Kamera längere Belichtungszeiten wählte und der ISO-Wert nach und nach anstieg, konnte das 12 Pro Max weiterhin feine Details im Bild erhalten ohne sichtbares Bildrauschen in den Schatten.

ProCamera Test Photo - iPhone 12 Pro Max - iPhone 12 Pro
Das iPhone 12 Pro Max konnte im trüben Licht kurz vor Sonnenuntergang noch feinere Details festhalten – v.a. erkennbar in den dünnen Ästen

Wir freuen uns die neuen iPhones in den kommenden Tagen und Wochen weiter intensiv zu testen. Es bleibt unser Ziel mit Weiterentwicklungen und ganz neuen Funktionen das Beste aus den iPhone Kameras herauszuholen. Jede neue Hardware bietet uns dafür wieder neue Möglichkeiten. Mit dem innovativen ProRAW Dateiformat am Horizont, steht ein weiteres ProCamera Update bereits in den Startlöchern. Wir werden hier berichten, sobald das Update ausrollt. Bis bald!

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Unverzerrt und ungeteilt: Mit der automatischen Perspektivkorrektur in Berlin https://procamera-app.com/de/blog/unverzerrt-und-ungeteilt-mit-der-automatischen-perspektivkorrektur-in-berlin/ Fri, 20 Dec 2019 11:08:16 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=56489 In unserer ersten "In Focus" Episode ist der bekannte Street Fotograf Martin U. Waltz damals das erste mal mit einem iPhone und ProCamera durch die Straßen Berlins gezogen. Nun baten wir Martin unsere automatische Perspektivkorrektur inmitten der Großstadt zu testen.

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Street Photography mit APC

Wahrscheinlich ist Ihnen die eindrucksvolle Street Photography von Martin U Waltz noch in Erinnerung von unserer ersten In Focus Episode. Damals ist Martin erstmals mit einem iPhone und ProCamera durch die Straßen Berlins gezogen. Da er sich in seiner Arbeit häufig mit Menschen in ihrem „natürlichen Wohnraum“ inmitten der Großstadt beschäftigt, wollten wir seine Reaktion auf die neue Automatische Perspektivkorrektur (APC, Auto Perspective Correct) herausfinden.

APC nutzt den internen Lagesensor des iPhones in Verbindung mit einem patentierten Verfahren, um alle vertikalen Linien auch als solche Parallelen im Foto wiederzugeben. Die innovative Funktion ist Teil des ProCamera Up Abos, zu der Sie in der App unter Einstellungen > Shop weitere Informationen finden.

Martin ging ausgestattet mit ProCamera Up auf urbane Fototour, um die Architektur von Berlins modernerer Seite zu erkunden. Nachdem er die neue Funktion ausgiebig testen konnte, waren wir auf sein Feedback gespannt!

1. Wie hat es Dir gefallen erneut mit ProCamera und einem iPhone zu fotografieren?

In meinen Augen ist ProCamera sehr leistungsfähig und gleichzeitig einfach in der Bedienung – und APC war keine Ausnahme davon. Normalerweise ist die Perspektivkorrektur eine komplexe Aufgabe, aber ProCamera hat direkt bei der Aufnahme sehr gute Resultate erzeugt – ganz ohne einen Eingriff meinerseits. Einfacher geht es nicht. Das war sehr beeindruckend.

2. Korrigierst Du häufig die Perspektive bei Deinen Aufnahmen?

Ja, sehr oft sogar. Normalerweise versuche ich die Anpassung direkt beim Fotografieren vorzunehmen, indem ich mich und die Kamera entsprechend positioniere. Allerdings ist das in vielen Fällen nicht möglich. Daher ist die nachträgliche, manuelle Perspektivkorrektur für gewöhnlich der erste Schritt in meiner Bildbearbeitung.

3. Wie viel Zeit spart Dir APC in etwa pro Bild, dadurch dass es automatisch arbeitet?

Das ist schwierig pauschal zu beantworten. Auf einem Smartphone können manuelle Perspektivanpassungen besonders knifflig sein. Da kann die Korrektur leicht eine halbe Minute und mehr pro Bild in Anspruch nehmen. Wenn ich also die Perspektive manuell bei 100 Bildern anpasse, kann mir APC circa eine halbe Stunde Arbeitszeit ersparen.

4. Welchen Unterschied macht für Dich die Live-Vorschau? Also im Gegensatz zur nachträglichen Korrektur direkt beim Fotografieren bereits das korrigierte Bild zu sehen.

Die Live-Vorschau im Sucher setzt neue Maßstäbe in diesem Bereich. Bei einer Perspektivkorrektur verliert man einen Teil des ursprünglichen Bildes und ohne unmittelbare Vorschau muss man abschätzen, wie viel beim späteren Aufrichten des Bildes wegfällt. Selbst für einen erfahrenen Fotografen ist das keine leichte Aufgabe, da es einen komplexen Rechenvorgang im dreidimensionalen Raum darstellt. Mit der APC Live-Vorschau sieht man genau, wie der spätere Bildausschnitt aussehen wird, und wie viel bzw. welche Teile man vom ursprünglichen Bild verliert. Jegliche Perspektivkorrektur hat ihre Grenzen. Bei extremen Winkeln erkenne ich am Vorschaubild, wann ich mich und die Kamera besser positionieren sollte für das bestmögliche Foto. Hier kann APC besonders punkten!

5. Welche Motive funktionieren deiner Meinung nach am besten mit APC?

Architektur-, Stadt- und Landschaftsfotografie sind natürlich die Bereiche, bei denen APC besonders naheliegend ist. Generell kann es aber überall eingesetzt werden, wo gerade Linien im Bild gewünscht sind.

Wir danken Martin, dass er sich erneut Zeit für uns genommen, um seine Eindrücke zu ProCamera und der Automatischen Perspektivkorrektur zu schildern.
Falls Sie APC selbst einmal testen möchten, gehen Sie einfach in ProCamera einfach zu: Einstellungen > Shop > ProCamera Up. Im Rahmen des 14-tägigen Probeabos können Sie alle Funktionen von ProCamera Up vollumfänglich testen.

Mehr über Martins Fotografie erfahren Sie unter:

Website DE: https://streetberlin.net/de/

Website EN: https://streetberlin.net/

In diesem Video aus dem Jahr 2017 dokumentierten wir Martins ersten Kontakt mit ProCamera in den Straßen Berlins.

Anlässlich des dreißigjährigen Jubiläums des Berliner Mauerfalls, bat Apple Martin letzten Monat seinen Streifzug entlang des ehemaligen Mauerverlaufs fotografisch zu dokumentieren. Hier geht es zum Video.

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In Focus: Martin U Waltz – Street Photography in Berlin https://procamera-app.com/de/blog/focus-martin-u-waltz-berlin-street-photography-episode-1/ https://procamera-app.com/de/blog/focus-martin-u-waltz-berlin-street-photography-episode-1/#respond Thu, 07 Dec 2017 17:22:46 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=51266 Mit Vergnügen stellen wir heute unsere neue Serie „In Focus“ vor. Sie zeigt was geschieht, wenn kreative Fachleute und ProCamera zusammenkommen. Bei der ersten Folge hat der bildende Künstler Lance Hewison, Verfasser mehrerer Gastbeiträge auf unserem Blog, Regie geführt. Er präsentiert den Berliner Straßenfotografen Martin U. Waltz.

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Mit großem Vergnügen stellen wir heute unser neues Video-Format „In Focus“ vor.

Die kostenlose Serie befasst sich mit dem Aufeinandertreffen von kreativen Fachleute und ProCamera in den verschiedensten Umfeldern.

Bei der ersten Folge hat der bildende Künstler Lance Hewison, Verfasser mehrerer Gastbeiträge auf unserem Blog, Regie geführt. Er trifft den Fotografen Martin U. Waltz in den Straßen von Berlin und spricht mit ihm über zeitgenössische Street Photography.
Hier zeigen wir die englischsprachige Pilotfolge:

Durch das Abspielen des Videos erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen von YouTube einverstanden.

Weitere Auszüge aus den Gesprächen der beiden Kreativen, die nicht im Video vorkommen:

Wie bist Du Straßenfotograf geworden?

Eigentlich hat sich das eher ergeben, als dass ich es bewusst begonnen hätte. Es hat mir schon immer gefallen, durch die Straßen zu ziehen und die Gegend zu erkunden. Irgendwann habe ich einfach die Kamera mitgenommen und angefangen aufzunehmen, was um mich herum vorging. Schließlich bekam ich mit, dass die sogenannte Street Photography existierte und ich mich auf diesem Terrain bewegte. Also befasste ich mich damit: Was bedeutet Straßenfotografie? Welche „Schulen“ der Street Photography gibt es? Was könnte ich auf diesem Gebiet machen?

In Deiner Arbeit spielen Personen eine zentrale Rolle. Was interessiert Dich am meisten beim Fotografieren von Menschen?

Das Verschmelzen der Menschen mit dem Lebensraum Stadt. Das interessiert mich am meisten. Ich fotografiere ja nicht in erster Linie Portraits, sondern ich bin darauf aus, Leute vor der Kulisse ihrer Stadt und wie sie darin eintauchen darzustellen. Es kommt immer darauf an: manchmal beherrschen die Personen das Bild, und manchmal sind sie verschwindend klein, z.B. wenn ich von oben fotografiere und sie nur winzige Gestalten sind.

Fühlst Du Dich manchmal blockiert oder ohne Inspiration? Falls ja, was machst Du in so einer Lage?

Ich glaube, jeder Künstler empfindet manchmal eine Blockade und Inspirationslosigkeit. Da bin ich keine Ausnahme. Gelernt habe ich für mich, dass es nur einen Ausweg gibt, und zwar: wieder anfangen zu arbeiten. Egal wie mittelmäßig, egal wie unzufrieden Du mit den Ergebnissen bist, egal wie wenig Lust Du hast. Geh einfach los und mache weitere Deine Sachen und fotografiere, was um Dich herum vorgeht. Einen Zaubertrick, wie man eine Zeit der Mattheit und des Mangels an Inspiration überwindet, gibt es nicht. Wieder mit dem Arbeiten anfangen ist das einzige.

Eine Ausnahme ist allerdings, wenn ich in kurzer Zeit sehr viel fotografiert habe. Dann bin ich irgendwie „leergeschossen“, einfach erschöpft, und dann weiß ich, dass ich ein paar Tage zum Erholen brauche. Dann fehlt aber nicht die Inspiration, sondern man ist visuell erschöpft.

Kann man von Street Photography allein leben? Machst Du das zum Vergnügen oder als Lebensunterhalt oder beides?

Ich gebe Workshops und verkaufe Fotodrucke, das bringt Geld ein. Als Straßenfotograf ist man in erster Linie nicht Freiberufler, sondern vielmehr Unternehmer. Es hängt von den unternehmerischen Qualitäten und Fähigkeiten ab, ob man vorankommt oder nicht.

Mit Deiner jetzigen Erfahrung, in welchen Situationen würdest Du lieber ein iPhone als eine große Kompaktkamera benutzen – und wann umgekehrt?

Ich war tatsächlich überrascht, wie gut das mit dem iPhone funktioniert hat, und wie ich so ziemlich die gleiche Aufnahmequalität wie mit der großen Kamera bekommen habe. Der Vorteil vom iPhone ist natürlich, dass man sehr unauffällig arbeiten kann. Du kannst ganz nah herangehen, und Du kannst an Orten aufnehmen, wo Du angeschrien werden würdest, wenn Du mit der großen Kamera ankämst. Wenn man allerdings nachts fotografiert, ist der Unterschied zwischen einem Smartphone und einer großen Kamera groß. Dann tritt das Bildrauschen auf, und der kleine Sensor im Smartphone ist einfach überfordert. Diese technische Herausforderung muss von den Herstellern noch gelöst werden.

Wenn überhaupt etwas, was möchtest Du mit Deinen Fotografien erreichen?

Wenn ich überhaupt etwas erreichen möchte, dann würde ich sagen, das zeitgenössische Berlin zu dokumentieren. Ich möchte wirklich das Wesen dieser Stadt heutzutage erfassen. Im weiteren Sinne geht es in meiner Arbeit also um Berlin, und darum seine Vielfältigkeit und wie es sich ständig verändert einzufangen.

Danke, dass Du uns die Straßen und vor allem die Menschen von Berlin nähergebracht hast.
Wer mehr von Martins abwechslungsreichen Fotografien aus Berlin sehen möchte, dem empfehlen wir seine Webseite: streetberlin.net sowie seinen Instagram Account:
 instagram.com/martinuwaltz/.

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Ein Kunstwerk für das eigene Zuhause https://procamera-app.com/de/blog/ein-meisterwerk-fuer-das-eigene-zuhause/ https://procamera-app.com/de/blog/ein-meisterwerk-fuer-das-eigene-zuhause/#comments Fri, 01 Dec 2017 16:53:22 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=51144 Es muss nicht immer eine Fotografie das Ausgangsmaterial für einen Druck auf Leinwand sein. Wieso eigentlich nicht ein Kunstwerk von Weltrang?

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„Welche drei Motive wären Teil Ihrer ersten Bestellung?“ – Diese Frage stellten wir zum Start unserer neuen App „Picmentum“ dem bildenden Künstler und Kunsterzieher Lance Hewison. Mit seiner Antwort hat er uns doch überrascht…

„Für mich ist Picmentum mehr als eine App, mit der ich aus meinen digitalen Fotografien elegante Wandbilder machen kann. Wieso nicht über den Bereich der Fotografie hinausgehen?“

Dabei denke ich vor allem an hochwertige Reproduktionen historischer Kunstwerke. Das ist praktisch für all diejenigen, die gerade keine 450 Millionen US-Dollar auf der hohen Kante haben. Für diesen Betrag wurde in der Tat vor kurzer Zeit ein mutmaßlicher da Vinci versteigert. Ich möchte heute eine weitaus günstigere Idee vorstellen.

Zum Einstieg in das Projekt begann ich damit, das „Open Content Program“ des renommierten J. Paul Getty Trusts zu durchforsten. Im Sinne der Wissenschaft und Allgemeinbildung stellt die Initiative eine unglaubliche, stetig wachsende Sammlung an digitalen Bildressourcen zur freien Verfügung. Die Originalwerke sind Gemeingut und stehen als hochaufgelöste Bilddateien zum unentgeltlichen Download bereit.

Alle drei hier getesteten und vorgestellten Gemälde sind dem Getty-Archiv entnommen und wurden vor dem Druckauftrag in keiner Weise bearbeitet. Die gezeigten Produktfotos in diesem Beitrag wurden alle mit ProCamera aufgenommen und sollen auch einen Blick auf feine Details geben.

Die bedruckten Seitenränder der bestellten Leinwände sind sehr wichtig für einen realistischen Gesamteindruck. Bei Picmentum Leinwanddrucken ist stets der komplette Bildausschnitt auf der Vorderseite sichtbar; der äußere Motiv-Rand wird automatisch gespiegelt und setzt sich dadurch nahtlos auf den Seiten der Leinwand fort. So entsteht ein dreidimensionales Werk, ohne dass Bildinhalte von der Vorderseite weichen müssen.

Durch die Jahre bzw. Jahrhunderte der Spannung auf den Holzrahmen sind die Kantenverläufe der Originalleinwände etwas verschlissen. Diese Spuren sind auch auf den digitalen Reprofotografien eingefangen und damit ebenfalls auf den modernen Drucken sichtbar. Solche feinen und vor allem authentischen Details verstärken die optische Wirkung natürlich.

Sehen wir uns das Gemälde „An Old Man in Military Costume“ von Rembrandt genauer an. Forscher datieren das Werk auf das Jahr 1630, wonach Rembrandt zum Zeitpunkt der Fertigstellung gerade einmal 24 Jahre alt war.

Für den Download stehen verschiedene Dateigrößen zur Verfügung – die höchste Qualitätsstufe liefert eine 42.65 MB große Datei, mit einer beachtlichen Auflösung von 6525 x 8326 Pixel. Also mehr als genug, selbst für einen sehr großen Leinwanddruck. Falls verfügbar können Sie beim Download auch die mittlere Dateigröße wählen oder das Bild selbst verkleinern – das spart Ihnen etwas Zeit beim Hochladen im Zuge der Bestellung. Picmentum passt die Skala der Größeneinstellung automatisch an die jeweilige Auflösung des Bildes an, damit nur Maße gedruckt werden, für die das Ausgangsmaterial geeignet ist.

Ich entschied mich für dieses Bild, da es ziemlich dunkel und dennoch sehr detailreich ist. Es machte mich neugierig zu sehen, wie gut ein moderner Druck auf Leinwand diese sanften Abstufungen und winzigen Bildelemente wiedergeben kann. Beim Druck wählte ich die Originalmaße, um so nah wie möglich an der geschichtsträchtigen Vorlage zu bleiben. Wenn man bedenkt, wie dunkel das Ausgangsbild ist, ist das gedruckte Resultat wirklich gut. In den tiefsten Tönen werden nicht alle Einzelheiten des filigranen Originals auf der Leinwand wiedergegeben, und die Feder ist nicht so leuchtend – aber insgesamt bin ich wirklich zufrieden mit dem Druckergebnis (Update: Siehe Ergänzung am Ende des Beitrages)

Für das zweite Kunstwerk fiel meine Entscheidung auf „The Portal of Rouen Cathedral in Morning Light“ des französischen Impressionisten Claude Monet. Er stellte dieses Werk in mittlerem Alter im Jahre 1894 fertig. Das Original wurde auf eine Leinwand mit den Abmessungen 100,3 x 65,1 cm gemalt, daher sollte auch die Reproduktion auf eine Leinwand von einem Meter Größe gedruckt werden.

Beim Auspacken hat mich dieser Druck fast umgehauen: Die akkurate Farbwiedergabe und der unglaubliche Detailreichtum sind überwältigend. Monets üppige Impasto-Maltechnik verleiht seinen Werken eine plastische Qualität, die sich auch in diesem Druck wiederfindet.

Drittes und letztes Bild sollte Van Goghs gefeiertes Werk „Irises“ sein. Es entstand im Jahr 1889, nur fünf Jahre vor dem bereits gezeigten Monet. Für dieses Werk entschied ich mich aufgrund seiner kräftigen Farbpalette, für die Van Gogh so bekannt ist. Ich wollte wissen, wie gut sich diese Vielzahl an Grün- und Violett-Tönen in ein auf Leinwand gedrucktes Bild übertragen lasst. Wie bereits beim Werk von Monet hat mich das Ergebnis bereits beim Auspacken überzeugt. Wenn man mit dem Auge sehr nahe an die Leinwand herantritt, wird man feststellen können, dass es sich um einen Druck handelt – doch bereits mit ein wenig Abstand entsteht die wunderbare Illusion, vor einem echten Gemälde zu stehen. Das Original wird im Getty Museum in Los Angeles ausgestellt, aber auf diese Weise kann ich es auch privat genießen. Ich bin schon gespannt auf die Kommentare meiner Freunde, wenn ich sie das nächste Mal in mein Studio einlade…

Mein Fazit:

Der Anlass für diesen Test war sicherlich nicht, jemanden davon zu überzeugen, dass es sich bei den Drucken um originale, handgefertigte Gemälde handelt. Vielmehr wollte ich herausfinden, wie gut die großen High-Tech Druckmaschinen mit diesen herausfordernden historischen Vorlagen zurechtkommen.

Während meines Studiums an der Academy of Art in San Francisco mussten manchmal sogenannte „Master Studies“ angefertigt werden. Sinn dieser Aufgaben war es, durch möglichst exaktes Kopieren von Hand die Techniken alter Meister zu erkunden. Auch für diesen Einsatz kann ich mir die modernen Drucke sehr gut vorstellen. Selten ist es möglich, direkt am Originalwerk zu forschen – statt die Bilder dann nur am Computerbildschirm oder verkleinert in Büchern zu sehen, kann man so eine hochaufgelöste plastische Nachbildung in den eigenen Händen halten.

Den drei vorgestellten Gemälden konnte ich dadurch näher kommen als jemals zuvor. Auch nach einigen Tagen huscht mir ein Lächeln über das Gesicht, wenn meine Blicke wieder einmal an den Leinwänden verharren.

Update: Druckoptimierung (Februar 2018)

Heute erreichte mich die erfreuliche Nachricht, dass die Entwickler von Picmentum durch aufwendige Optimierung aller Schritte des Druckprozesses nun eine noch höhere Bildqualität für Leinwände bieten können. Vor allem in den dunklen Farben werden damit noch feinere Details wiedergegeben.
Überzeugt habe ich mich von den Verbesserungen anhand eines zweiten Leinwanddrucks des Rembrandt Gemäldes ausgehend von der gleichen Originaldatei. Besonders der Bart, die Hutfeder und die Künstler-Signatur werden im zweiten Bild sichtbar feiner aufgelöst, was insgesamt zu einer noch authentischeren Wirkung beiträgt. Bei der oben gezeigten Nahaufnahme bin ich mit der Kamera des iPhones so nah an das Bild herangetreten, dass man neben den Feinheiten in der Feder sogar die natürliche Leinwandstruktur erkennt. Durch die vielen winzigen Details im Bild entsteht der Eindruck vor einem echten Gemälde zu stehen.

Picmentum ist ab sofort kostenlos im deutschen App Store verfügbar.

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Lake District – Verträumte Landschaftsfotografien aus England https://procamera-app.com/de/blog/lake-district-vertraeumte-landschaftsfotografien-aus-england/ https://procamera-app.com/de/blog/lake-district-vertraeumte-landschaftsfotografien-aus-england/#comments Thu, 31 Aug 2017 10:27:47 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=50776/ Gehen Sie mit uns auf einen virtuellen Kurzurlaub zu verträumten Englischen Landschaften: ProCamera Nutzer Mark Allen stellt seine Fotoserie aus dem Vereinigten Königreich vor.

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Gehen Sie mit uns auf einen virtuellen Kurzurlaub zu verträumten Englischen Landschaften

ProCamera Nutzer Mark Allen kam zurück von seiner Fotoreise in den englischen „Lake District“ mit einer wirklich beruhigenden Fotoserie. Lehnen Sie sich zurück und starten Sie das Video im Vollbild-Modus – am besten in 1080p HD Qualität (Zahnrad Icon).

Hallo Mark, schön, dass Sie sich Zeit für uns nehmen, vielen Dank. Bitte erzählen Sie unseren Nutzern etwas über sich und Ihre Fotografie.
Ich komme aus Belfast, Nordirland, bin im Ruhestand und habe jede Menge Zeit. Mein Vater war Fotograf, daher hatte ich eine Kamera, seit ich denken kann. Von dem, was mein Vater mir als Kind beigebracht hat, muss einiges hängen geblieben sein, denn ich fand Fotografieren schon immer leicht. Ich bin kein professioneller Fotograf und mache das auch nicht gewerbsmäßig. Ein Freund und ich unternehmen jedes Jahr eine Reise, nur zum Fotografieren. Dieses Jahr waren wir im Lake District im Nordwesten von England. Ich hatte meine ganze Kamera-Ausrüstung dabei, Kameras, Objektive, Filter, Stative usw. Wir lassen unsere Sachen oft im Auto und wandern herum, um den besten Standpunkt sorgfältig auszusuchen. Nachdem ich ‚meinen Platz‘ gefunden hatte, habe ich die Aussicht mit der ProCamera App auf meinem iPhone 6 S Plus aufgenommen. 

 

Alle Fotos, die wir in der Video „Dia-Show“ sehen, sind mit ProCamera aufgenommen. Was gab den Ausschlag, dass Sie nach Ihrer Rückkehr schließlich die Fotos vom iPhone für Ihre Dia-Show verwendet haben?
Die Klarheit und Leuchtkraft der iPhone Fotos hat mich verblüfft. Noch mehr überrascht hat mich, wie gut die Bilder mit einem Ultraweitwinkel-Aufsatz-Objektiv geworden sind. Die Leute in meinem Foto-Club sind es gewohnt, dass ich eine Dia-Show aus den Fotos von meinen Reisen zusammenstelle. Ich fand, es könnte ganz unterhaltsam für sie sein, wenn sie die Dia-Show anschauen und erst am Ende feststellen, dass die Bilder mit einem iPhone gemacht worden sind!

 

Wie haben Ihre Foto-Club-Freunde reagiert, als sie merkten, dass keines dieser Bilder mit der „großen Kamera“ entstanden ist?
Einige dachten, da wäre ein Trick dabei. Um ein paar von ihnen zu überzeugen, musste ich die EXIF-Daten vorzeigen. Die Leute gehen gewohnheitsmäßig davon aus, dass Smartphone Kameras schlechte Bilder liefern. Tatsache ist, wenn ich nicht ProCameras 5-Bilder HDR verwendet hätte, hätten viele meiner Bilder an Detail verloren, einfach wegen des hohen Dynamikbereichs der Szenen. Bei ganz hellem Himmel und tiefdunklen Schatten sind ein ausgebrannter Himmel ohne Zeichnung und zu dunkle, schwarze Stellen vorprogrammiert. ProCamera macht es Nutzern mit Fotografie-Erfahrung möglich, das Beste aus dem winzig kleinen Kamera-Sensor herauszuholen. Natürlich hilft es auch, wenn man weiß, was man tut!

 

Sie haben auf Ihrer Reise fast ausschließlich ProCameras HDR Kamera-Modus verwendet. Wo sehen Sie die wesentlichen Vorteile der Bilder mit hohem Dynamikumfang? 
Mir gefällt die Idee, dass die App fünf Bilder aufnimmt. Das heißt, die App macht je ein sehr dunkles, ein dunkles, ein normales, ein helles und ein sehr helles Foto, insgesamt fünf, und alle in nur einem Augenblick. Ein kleines Stativ zu verwenden wäre ideal, aber ich habe einfach meine Ellbogen seitlich am Körper und die Kamera so ruhig wie möglich gehalten. Die App fügt automatisch alle fünf Bilder zusammen und arbeitet so Einzelheiten heraus, die unter Umständen verloren gehen würden. ProCamera’s HDR-Modus bietet eine Reihe von Stilen (Presets) für die endgültige Bildversion an. Die Voreinstellungen „Leuchtend“ und „Dramatisch“ finde ich zu kräftig und intensiv für meinen Geschmack, also nehme ich immer den Stil „Natürlich“. Jedes Bild habe ich auf meinem iPhone mit Snapseed nachbearbeitet. Hauptsächlich wurden schiefe Horizonte korrigiert und Fotos zugeschnitten, um die Bildkomposition ansprechender zu machen. Die Dia-Show habe ich dann mit ‚PicturesToExe’ erstellt, so konnte ich die Musik mit den Bildern synchronisieren. 

 

Solche Geschichten aus der Praxis gefallen uns sehr gut, weil wir ja auch glauben, dass tolle Bilder der beste Beweis für die Leistungsfähigkeit der iPhone Kamera sind. Haben Sie vor, nun regelmäßig mit Ihrem iPhone und ProCamera zu fotografieren?
Auf jeden Fall. Die beste Kamera der Welt ist die, die man dabei hat. Und mein iPhone habe ich fast immer dabei. Ich verwende nur noch ProCamera zum Bildermachen. Alle anderen Apps, die ich über die Jahre angesammelt und benutzt hatte, sind ausrangiert worden. Da ich mein Smartphone immer bei mir habe, wenn ich aus dem Haus gehe, heißt das, ich verpasse nie mehr eine Gelegenheit für ein gutes Foto. Und ich vertraue darauf, dass mein iPhone 6S Plus und ProCamera gute Arbeit leisten.

 

Wir sehen, dass unsere Nutzer die Features von ProCamera auf sehr viele verschiedene Arten verwenden (was großartig ist!) – welche drei Funktionen sind Ihre persönlichen Favoriten?
Es gibt ja so viele, meine Güte. Ich finde, die App spricht Leute an, die sich mit Fotografie auskennen. Die kommen dann in den Genuss der ganzen erweiterten Einstellmöglichkeiten. Ich mag HDR und LowLight Plus am liebsten. Ich rate dazu, die verflixte Bedienungsanleitung zu lesen – ‚RTFM‘ wie man im Englischen sagt. Die habe ich als pdf-Datei auf meinem Phone, falls ich mal etwas nachschauen möchte.

 

Haben Sie schon Pläne für Ihre nächste Foto-Serie oder -Reise?
Ja, ich war gerade in den Europäischen Alpen. Auch da hatte ich meine Fuji dabei, habe aber trotzdem mehr als 300 Fotos mit meinem iPhone gemacht. Da ist es wohl wieder ein bisschen mit mir durchgegangen, aber ich wusste ja, dass etwas Gutes dabei herauskommen würde.

 

Dann wird es wohl wieder so eine hervorragende Dia-Show geben!
Mein nächstes Projekt ist eine Dia-Show aus Bildern, die ich in Polen, Auschwitz und in Oskar Schindlers Fabrik gemacht habe. Es wird düster und vielleicht auch ziemlich erschütternd.

 

Auf keinen Fall ein leichtes Thema. Bitte denken Sie daran, uns einen Link zu schicken, wenn die Dia-Show online ist. Vielen Dank, Mark, weiter so und viel Erfolg.

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Der flüchtige Moment – Kreative Mobilfotografie mit Lance Hewison https://procamera-app.com/de/blog/der-fluechtige-moment-gastbeitrag/ https://procamera-app.com/de/blog/der-fluechtige-moment-gastbeitrag/#respond Mon, 20 Mar 2017 14:05:16 +0000 https://www.procamera-app.com/?p=49695/ Für diesen Gastbeitrag haben wir den bildenden Künstler und Kunsterzieher Lance Hewison eingeladen, um mit ihm über kreative Mobilfotografie und Inspiration im Alltag zu sprechen. Begleiten Sie uns auf einen fotografischen Ausflug nach Heidelberg.

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Für diesen Gastbeitrag haben wir den bildenden Künstler und Kunsterzieher Lance Hewison eingeladen, um mit ihm über kreative Mobilfotografie und Inspiration im Alltag zu sprechen:

Auch als Fotograf ist es natürlich nicht immer einfach, beeindruckende und einzigartige Aufnahmen zu machen. Normalerweise sticht nur etwa eines aus hundert Bildern sofort aus der Masse heraus – und für mich persönlich ist das noch großzügig geschätzt…

Vor kurzem machte ich einen Ausflug in den Süden Deutschlands nach Heidelberg. Es war ein schöner, sonnig-milder Nachmittag im Januar. Mit einem Kaffee in der Hand schlenderte ich durch die Gassen und bewunderte die schöne Architektur und den besonderen Charme der Altstadt. Mein iPhone habe ich stets griffbereit, und so entschloss ich mich, mit Hilfe der App ProCamera einige Aufnahmen zu machen. So entstanden viele Fotos der bekannten Sehenswürdigkeiten. Doch obwohl die Details, die Schärfe und die generelle Aufnahmequalität dieser Bilder von Kirchen und historischen Plätzen mich vollauf zufrieden stellten, waren sie doch vorhersehbar, austauschbar und etwas inhaltslos. Ich hatte das Gefühl, dass jeder der Passanten neben mir die gleichen Fotos hätte machen können.

Die Alte Brücke ist eines der beliebtesten Touristenziele der Stadt, von wo aus täglich hunderte Besucher die wunderschöne Aussicht auf das Schloss und den Neckar genießen. Allein an diesem Nachmittag kurz vor Sonnenuntergang standen mindestens ein Dutzend Besucher entlang des Brückengeländers. Manche in Gruppen, manche alleine, und die meisten davon machten Selfies mit ausgestreckten Armen. Andere hatten sich mit ihren großen DSLR-Kameras und schweren Stativen in Stellung gebracht und bemühten sich sichtlich um den bestmöglichen Bildaufbau zwischen Fluss, Stadt und den sanften Hügeln im Hintergrund.
Als ich auf der Suche nach Inspiration die Brücke auf und ab ging, interessierte ich mich zunehmend für die Touristen und den Umstand, dass sie zu nahezu jeder Tageszeit integraler Bestandteil dieses Ortes sind. Trotzdem wollte ich beim Fotografieren nicht in die Privatsphäre der mir unbekannten Personen eindringen. Andererseits wollte ich sie auch nicht nach einem Foto fragen, denn ab diesem Zeitpunkt kann man für gewöhnlich keine völlig natürlichen Reaktionen und Emotionen mehr einfangen. Entweder erhält man ein gezwungenes Lächeln – oder einen finsteren Blick, falls derjenige auf keinen Fall fotografiert werden möchte. Durch reinen Zufall fielen mir ein paar winzige quadratische Spiegelstücke auf, die an einen der Laternenmasten auf der Brücke geklebt worden waren. Ich hatte nicht den blassesten Schimmer, wie die kleinen Spiegelchen dort hingekommen sind, war aber sofort fasziniert von den dadurch ermöglichten Perspektiven.

Aus purer Neugierde ging ich mit meiner iPhone-Kamera sehr nahe an eine der Spiegelscheiben heran. Im Automatik-Modus fokussierte die Kamera auf das nächstgelegene Objekt, den Spiegel selbst. Die Spiegelungen der Personen und der Umgebung im Hintergrund waren dadurch allerdings nicht fokussiert. Da ich es aber genau andersherum wollte, zog ich das kleine blaue Fokus-Rechteck auf eine Stelle im Spiegelbild. Dadurch verschwand der Umriss des Spiegels in der Unschärfe und mein eigentliches Motiv, die Menschen auf der Brücke, konnten scharf abgebildet werden. Bei warmer, tief stehender Nachmittagssonne und einem klaren Himmel erhielt ich sofort eine schöne Belichtung und ich passte die Helligkeit nur minimal per Wischgeste auf der EV-Skala ein. Durch Antippen des +/- Icons in der oberen Leiste wird die Skala zur Belichtungskorrektur ein- bzw. ausgeblendet. Die dunkle Farbe des Laternenmasts half mir beim Bildaufbau und fungierte bei einigen Aufnahmen als optischer Rahmen um mein jeweiliges Motiv. Die Wirkung der Farben und Formen in der Unschärfe, die das Gesamtbild zu einer Art Collage machten, wurde mir erst so richtig beim Fotografieren bewusst. Ohne einen Einblick in den speziellen Aufnahmeprozess wäre wohl kaum ein Betrachter der Bilder auf die sonderbaren kleinen Spiegel am Laternenmast gekommen. Ich mag diese Ungewissheit in einem Foto, wenn nicht sofort klar ist, was sich im Bild alles abspielt.

In einem nahegelegenen Café begann ich anschließend damit, meine Favoriten aus der Serie auszuwählen sowie Bilder zu löschen, bei denen ich mir sicher war, dass ich sie auch später nicht verwenden würde. Im Aufnahmen-Ordner in ProCamera konnte ich nach Aktivieren der Mehrfachauswahl gleich ganze Reihen an Fotos per Wischgeste auswählen und löschen. Im nächsten Schritt beschnitt ich die übrig gebliebenen Fotos, um den Bildaufbau individuell zu verfeinern und damit den Blick des Betrachters auf die interessantesten Elemente der Szene zu lenken. Beim Bearbeiten eines Fotos in ProCamera bleibt die Originalaufnahme stets erhalten, und es wird eine separate Datei mit den jeweiligen Änderungen gespeichert. Daher musste ich mir keine Gedanken darüber machen, ob ich zu einem späteren Zeitpunkt womöglich eine andere Art der Bearbeitung oder des Zuschnitts wählen möchte – ich kann jederzeit zur unangetasteten Originalaufnahme zurückkehren und eine neue Variante erstellen. Zur Bearbeitung der Serie wählte ich ProCameras „Kurven“-Werkzeug, um den Gesamtkontrast der einzelnen Bilder weiter zu steigern. Persönlich bevorzuge ich starke Kontraste mit tiefen, dunklen Schatten in meinen Bildern.

Als abschließenden Bearbeitungsschritt nutzte ich das „Farbtemperatur“-Werkzeug, um die Szene in etwas wärmere Farben zu tauchen, da der strahlend-blaue Himmel bereits für genügend kalte Töne sorgt. Ich genieße den Komfort, Aufnahmen zu erstellen, zu editieren und zu teilen ohne dazu an ein anderes Gerät oder in andere Anwendungen wechseln zu müssen.

Manchmal werde ich gefragt, wo ich meine Inspiration finde. Anstatt nach etwas Spezifischem zu suchen, versuche ich mir Zeit zu nehmen, um meine Umgebung bewusst wahrzunehmen. So kann man ganz natürlich Inspiration finden. Sie kommt einfach zu einem.

Hin und wieder nehme ich mir auch die Zeit ältere Aufnahmen durchzusehen und mich zu fragen, ob mich diese Aufnahmen in irgendeiner Weise berühren. Falls dies nicht der Fall ist, lösche ich sie – ganz nach dem Credo „weniger ist mehr“. Qualität ist mir wichtiger als die Quantität der Aufnahmen.

Das Unerwartete ist flüchtig und nicht immer leicht zu finden. Aber wenn ich die Umgebung mit Zeit und Ruhe wirklich auf mich wirken lasse, dann findet sich häufig ein kleines Detail oder eine bestimmte Perspektive, die dem Ganzen einen stärkeren künstlerischen Ausdruck verleiht. In meinen Augen ist es besser, 10 interessante Aufnahmen gemacht zu haben, auch wenn diese mitunter etwas ungewöhnlich sind, als mit 100 austauschbaren Fotos nach Hause zu gehen, die aussehen wie die ersten Ergebnisse einer Google-Suche. Ein gutes Bild ist natürlich nicht alleine abhängig vom Überraschungsmoment, aber es ist definitiv eine gute Zutat, um einem Bild das gewisse Etwas und eine persönliche Note zu verleihen.

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